Dein Körper weiß es zuerst. Aufregung und Zögern
Shownotes
Warum diese Episode?
Wir reden viel darüber, was wir wollen. Was wir uns vornehmen. Was wir ändern möchten. Und trotzdem passiert es immer wieder: Wir zögern. Wir verschieben. Wir gehen in den entscheidenden Momenten nicht voll ran – obwohl wir es könnten. In dieser Episode schauen Tim und Ken genau dahin: Was macht unser Körper eigentlich in diesen Momenten? Und was können wir daraus lernen?
Stimmen aus der Episode: „Wenn der Körper auf die Bremse tritt, ist das kein Versagen. Das ist ein jahrtausendaltes Schutzsystem – das nur nicht weiß, ob du gerade von einem Säbelzahntiger verfolgt wirst oder eine wichtige E-Mail abschicken sollst.“ – Ken
„Zögern aus Angst ist Vermeidung. Zögern als Weisheit ist Rückmeldung. Den Unterschied herauszufinden – das ist oft einer der wertvollsten Coaching-Momente.“ – Tim
Was ihr in dieser Folge lernt: ✔ Die Amygdala, Adrenalin, Cortisol: Was euer Körper in Sekunden tut, wenn es wichtig wird ✔ Warum Aufregung nicht gleich Angst ist – und warum die Bewertung alles verändert ✔ Die drei Muster hinter Prokrastination: Versagensangst, Perfektionismus, Entscheidungslähmung ✔ Warum automatisierte Fähigkeiten versagen, wenn man unter maximalem Druck darüber nachdenkt ✔ Konkrete Techniken für Drucksituationen: Box Breathing, physiologischer Seufzer, Affect Labeling, Body Check
Der Fakt, der uns am meisten beschäftigt hat in der Vorbereitung auf diese Episode: Laut einer Studie der Universität Cambridge erlebten ca. 60 % der professionellen Musiker mindestens einmal einen Leistungseinbruch unter Druck – und etwa 25 % leiden regelmäßig darunter. Und das, obwohl sie das Stück tausendmal geübt haben. Es ist kein Könnenproblem. Es ist ein Regulationsproblem.
Eure 5 Take-Aways: 1️⃣ Körperreaktionen vor wichtigen Momenten sind normal. Sie sind keine Schwäche – sie sind Evolution. 2️⃣ Stress ist nicht gleich Stress: Was den Unterschied macht: eure Bewertung. 3️⃣ Das Optimum liegt in der Mitte: Weder Unterforderung noch Überforderung. 4️⃣ Zögern ist kein Charakterfehler. Es ist ein Schutzmechanismus. Erkennt ihn – dann könnt ihr damit umgehen. 5️⃣ Der kürzeste Weg zum Kopf führt über den Körper. Atmung, Bewegung, Körperwahrnehmung – das sind eure Werkzeuge.
Die Frage, die wir euch mitgeben:
Was zögert du gerade? Und ist dieses Zögern Angst – oder vielleicht doch Weisheit?
Transkript anzeigen
00:00:01: Heute möchten wir mal mit einer Frage starten.
00:00:04: Und dazu wollen wir das ja mal kurz innehalten, bevor ihr weiterhört.
00:00:12: Weinert das du das letzte Mal das Gefühl, dass du dir wirklich etwas vorgenommen hast und dann ist trotzdem nicht angepackt hast?
00:00:21: Nicht weil du vielleicht faul warst, nicht weil es dir egal war sondern weil irgendwas in dir auf die Bremse getreten hat.
00:00:28: Man muss jetzt gar nicht so richtig warum.
00:00:31: Kennst du solche Situationen?
00:00:33: Vielleicht hast du auch... Dann die Situation trotzdem gelöst und warst total aufgeregt.
00:00:49: Tim, erst mal ein herzliches Hallöchen!
00:00:52: Guten
00:00:54: Tag Hallo, spannende Themen.
00:00:58: Wie sieht es denn bei dir aus?
00:00:59: Kennst du solche Herausforderungen, Situationen, Entscheidungen?
00:01:03: Ich
00:01:04: bin immer klar straightforward, ich kann alles entspannt kommunizieren und mein Bedürfnis komplett gerecht werden.
00:01:11: Immer und auf jeden Fall natürlich ...ein Großen wie ein Klein, für mich zumindest.
00:01:20: Ganz meiner inneren Dynamiken, wo ich wahrscheinlich mein Leben lang immer wieder selber explorieren darf um da es mir manchmal leichter machen zu können.
00:01:32: Dass sich merke ich bin ein bisschen hibbelig nervös aufgeregt oder habe ein bisschen Stiss... ...um jemandem etwas klarzusagen so hätte das ganz gerne.
00:01:42: was hältst du davon?
00:01:44: und damit der Antwort oder Aussage einfach klarzukommen.
00:01:47: Das kenne ich schon auf jeden Fall.
00:01:51: Das habe ich bei manchen Menschen, wenn ich noch weiter denke mehr stark und bei manch'n Menschen püben ein bisschen weniger stark.
00:01:57: Und je nachdem wie mein Zustand ist.
00:02:00: Spoiler!
00:02:03: Das heißt in welches Setting bräuchtest du denn um für dich vielleicht wichtige Entscheidungen zu kommunizieren?
00:02:11: Also im April des Gesundheitshandswergers bräucht es natürlich so eine Art innere Sicherheit also eine psychologische Sicherheit die bedingt sich durch Verbundenheit.
00:02:24: irgendwas in mir hat weniger Stress empfinden, weil dort wo ich gerade bin oder mit denen ich mich gerade umgebe.
00:02:32: Mir haben Verbindungen in der Schaffung eine Art diese Sicherheit eben das was ich bin grade auch richtig ist letztendlich.
00:02:41: Ist die eine Ebene und dann merke ich halt so wie ich bin die Stress Symptome sich bei mir halt nivellieren obwohl der Druck ein bisschen letztendes da ist.
00:02:49: es braucht ein bisschen Vorbereitung.
00:02:50: vielleicht auch wenn ich weiß dass ich da so eine Dynamik habe wie mich ein Stück weit immer wieder etwas herausfordert, braucht es ein bisschen Training.
00:03:00: Also mal die Erfahrung gemacht zu haben dass wenn ich Wodka werde obwohl das mir wichtig ist etwas auszusprechen ist trotzdem mal gemacht so zu haben und merken so es gegenüber reagiert nicht so wie ich mich das vorgestellt habe.
00:03:12: also ich enttäusche mich selbst über meine bekanommene Sorge.
00:03:17: Okay auch wenn sie da nicht begründet war oder wenn sie begründete?
00:03:24: Naja ich nehme etwas voraus dass mein Gegenüber mir meiner Sorge gerecht wird, dass mich er oder sie mich doof findet und das nicht richtig ist.
00:03:33: Oder es ist falsch was ich da wünsche oder was ich vorhabe.
00:03:36: So ein bisschen so diese Jaa!
00:03:38: Das war super oder?
00:03:39: Findest du auch klasse oder?
00:03:40: Und dann sagt er oder Sie in der Moment mal also quasi meine meine Lust und Vorfreude wird so ein bisschen ausgebremst.
00:03:46: Dann kommt so ein Achtjähriger hoch, der sagt Näh, das ist total doof, findest du nicht toll, was ich hier mache?
00:03:53: Und das ist ein Reflex Wenn ich weiß, dass es ein Reflex immer da ist beim Leben.
00:03:58: Okay hallo Reflex, hallo Achtjähriger.
00:04:00: okay machen wir jetzt weiter.
00:04:03: Hilft uns das beiden jetzt oder eben nicht?
00:04:06: Das meine ich mit Lernen, mit einem Training also mit einer Erkenntnis und Exploration meiner eigenen inneren Dynamik.
00:04:12: Ich glaube
00:04:14: man muss jetzt mal an einem kleinen Beispiel projizieren wollen.
00:04:17: Ich denke man muss sich jetzt vorstellen man ist in den Meeting und man muss vielleicht einen Kunden oder einen Chef von der Idee überzeugen Und plötzlich spürt man so, dass das Herz anfängt zu rasen.
00:04:30: Die Hände wären vielleicht spitzig und hast mal eine Anspannung.
00:04:36: Im Sport hat man vorher gesagt, so ne Vorstorchspannung bist nicht okay?
00:04:42: Wenn es zu viel wird dann auch lähmend.
00:04:44: aber diese ganze Dynamik die dann entsteht ist ja keine Einbildung sondern eine schöne Regulation oder auch ein Hinweissschild von unserem autonomen Nervensystem.
00:04:58: Und das meint es ja nur gut damit, wie würdest du das betrachten?
00:05:06: Ja also es dockt eigentlich auch an meiner Perspektive mit an dass ich mit Blammen bei dem Bild des trotzigen Achtjährigen es in mir mein Nerv ist im Bild nicht mehr nichts Böses.
00:05:18: Im Gegenteil hat er immer eine positive Absicht.
00:05:20: Nichts in mir will mich irgendwie stressen und Sagen wir, sinnlos kaputt und krank und hüte.
00:05:25: Und schwach fühlen lassen.
00:05:27: Ja?
00:05:28: Also vielleicht auch ein Art Schutzmischenismus bringt nun nichts wirklich in dem Beispiel was du gesagt hast wenn es darum geht Dinge die jetzt vielleicht einfach in meiner Verantwortung liegen meine Expertise liegen in meiner Berufsrolle liegen sie klar außen anzusprechen.
00:05:43: also so einen Stottermodus entweder wirklich verbal stottern oder eben zu innerlich so Boah kommst nicht im zweiten Gang und kannst das nicht was dir wichtig ist so transportieren.
00:05:53: Das ging über, dass er auch irgendwie ernst nimmt.
00:05:56: So ist die Vorausdenkel letzten Endes und da ist ja das ein bisschen die Sorge verhaftet, dass innerlich das so sich unangenehm anfühlt.
00:06:02: Es ist eine Art fast schon ein bisschen Schmerz, also im Stress Symptome letzten Enden.
00:06:06: Und die fühlen sich derselben gut und gesund an!
00:06:11: Das ist nur die Kunst, sich damit es immer wieder vorab zu beschäftigen und gleichzeitig vielleicht auch das Angebot.
00:06:18: wenn das öfters vorkommt und das innere Dilemma immer wieder auftaucht hat das irgendwann auch eine gewisse Konsequenz.
00:06:24: entweder ich bin nicht so präsent mit den Themen, die mir wichtig sind.
00:06:29: Also ich reduziere mich, ich nehme zurück das anderen Vortritt oder ich überkommensiere es und mit ganz vielen Worten.
00:06:36: als Beispiel bin sehr laut und dynamisch und schreife fast rum und versuche eine Aussage mit vielen Wort zu ermanteln sodass dadurch ein bisschen Raum kriege.
00:06:45: und dann bist du auf meinem System Stück weit Luft mach.
00:06:48: also wenn ich das ausspreche merke so ja es hilft mir auch gerne auch viele Worte nutze Benge auf den Punkt zu kommen, aber ich von Hüpf und Pünktchen zu Pünkchen hüpfe.
00:06:59: Aber die Aussage eigentlich klar schon längst dasteht.
00:07:03: Einmal mal stehenzulassen meistern, damit es gegenüber auch eine Chance hat.
00:07:06: Ach so!
00:07:07: Darum geht's.
00:07:13: Ich finde das nochmal spannend vielleicht einen halben Schritt zurückzugehen oder was?
00:07:17: Wenn dem ja im Prinzip die körperlichen Signale schon vorher war wenn wir das dann sprechen.
00:07:24: Das Spannende ist halt dass er Teile unseres Gehirns Er schon aktiv sind, obwohl wir irgendwie noch gar nicht im kreativen Denken sind.
00:07:31: Es sind irgendwie auch nicht alle Teile die wir brauchen für so eine Situation zu der Party eingeladen und das auch mal wahrzunehmen und sagen okay ich spüre jetzt meinen Körper kann ja schon einmal einen Punkt sein um vielleicht die Situation ein kleines bisschen eleganter zu gestalten heißt es nicht boah ich habe totales Herzrasen und ich verstehe mich jetzt auf meine total nass geschwitzten Hände.
00:07:54: also mir war halt ... zum Diplomprüfungen oder irgendwelchen anderen Dingen.
00:07:59: Man war so mal furchtbar unangenehm, dann den Leuten irgendwie die Hand zu geben, weil ich so kaltschwitzige Hände hatte, ne?
00:08:06: Das ist mir echt total unangenergenehm!
00:08:09: Und mehr hat es dann aber schon geholfen das zu kommunizieren, dass ich furchttbar aufgeregt bin.
00:08:15: Das einfach ein bisschen transparent zu geschalten... Dann hat man ja schon irgendeine Verbindung hergestellt.
00:08:23: und was du jetzt gesagt hast mit Was erwartet denn jetzt auch, dass das Gegenüber beziehungsweise wer von uns taucht denn da als gerade Auffläschung unseren Persönlichkeitsanteilen?
00:08:33: Oder wie hilft mir jetzt vielleicht lauter zu sprechen oder leiser zu werden und fokussiert zu werden.
00:08:40: Das auch einmal so ein Stück weit von uns selber kennenzulernen.
00:08:44: Wie unter welchen Voraussetzungen baue ich das denn?
00:08:46: Muss ich denn das gegenüber überzeugen?
00:08:50: Und es ist ja in meinen Erfahrungen heraus Immer wenn wir noch unsicher sind, dann probieren wir uns die Meinung des Gegenübers ein bisschen ranzuholen.
00:09:00: Obwohl die Entscheidung für uns eigentlich schon getroffen ist.
00:09:04: Wir wissen ganz genau wie was haben wollen und es fällt aber extrem schwer das so zu kommunizieren vielleicht weil wir das Gefühl haben wir könnten jetzt dem anderen vom Kopf stoßen.
00:09:16: Jetzt ist dann keine Harmonie mehr da Es kommt ein Konflikt.
00:09:20: Ich muss mich vielleicht noch rechtfertigen.
00:09:23: Warum will ich das jetzt so?
00:09:24: Und jetzt ist man mal für sich dann sofort vielleicht ein bisschen herabgesetzt kleiner oder muss halt wütend werden, um halt das so durchzusetzen.
00:09:35: Dann sind wir ja wieder in dieser emotionalen Kaskade drin.
00:09:39: Okay!
00:09:40: Das ist eine unangenehme Emotion die da gerade hoch kommt.
00:09:44: Ist es jetzt das Bedürfnis was nicht gestillt wird?
00:09:48: Oder ist es einfach nur die fehlende Klarheit oder Umsetzungsschwerke oder der Mut?
00:09:57: Ja, es ist immer wieder... Interessant selbst wahrzunehmen, dass einfach das was im Körper ist viel schneller nach oben kommt und nicht ausgedruckt werden kann.
00:10:05: Und als man so eine Art Kreativität bremst.
00:10:08: Man sich so berichtig Mühe geben muss.
00:10:13: An sich zu halten oder sich dabei nicht selbst komplett zu vergessen.
00:10:16: Ich finde was du vorhin gesagt hast mit dem mir es unangenehm die Hand zu geben weil ich etwas schwitze zeigt.
00:10:21: ja Osmar ich nehme mich selber auch ernst mit dem was ich an Reaktionen letztendlich habe.
00:10:25: Das reduziert oftmals schon dieses eigene Stress empfinden je nach Kontext, hilft es auch demgegenüber mich kurz besser zu verstehen.
00:10:35: Und Kontext ist auch ein entscheidendes Wort für.
00:10:37: ich finde weil das hast ja nicht in jeder, hoffentlich nicht in der Lebenslage, jeder Lebensumfeld dass du mit Klarheit und Entscheidungen permanent ringst vielleicht im Kleinen nicht wahrgenommen so unbildkürlich aber so das wäre hier anstrengend wie jetzt mit dir ist eine andere Kontext ... um über Entscheidungen und Klarheit nachzudenken zu erforschen, was für Dynamiken wir da sind.
00:10:59: Gleichhole ich aber auch wenn ich ehrlich bin bei mir durch ein Meergeupf... Da kommt sofort irgendwie eine Emotion ohne dass der Kontext das eigentlich jetzt darstellt.
00:11:09: Also wenn ich in der Ruhe spreche... Ich bewähne nur eine kleine Tür auf!
00:11:12: Ich muss aber nur an bestimmte Situationen denken.
00:11:14: Leistungssport früher vor dem Wettkampf ist so eingebrannt,... ...dass sich eine Sportart gemacht habe also leichter die Ausdauerloch-Mittelstrecke ... für ein paar Jahre, wo ich in mir drin ja klar hatte.
00:11:26: Aber es war halt damals natürlich nicht bewusst... ... erwachsen oder ausgebildet genug.
00:11:30: mein Hirn zu sagen so das ist nicht meins macht einfach kein Fehlz!
00:11:34: Ich war aber jeden Tag zum Training.
00:11:35: und wofür trainiert man denn im Leistungssport?
00:11:38: Da wird mal irgendwie bei einem Wettkampf sich misst um zu schauen wie gut man ist ob man vielleicht gewissermaßen der Beste ist um vielleicht noch ein bisschen höher zu kommen.
00:11:45: Das habe ich vierund halbe Jahre fünf Jahre diesen Leistungsport gemacht war acht bis zwölfmal am Training immer Ohne wenn und aber, um vorm Wettkampf hatte ich immer Angst.
00:11:57: Ich war so oft auf dem Klo wie selten in der ganzen Woche... ...und habe
00:12:00: nie
00:12:01: das abgerufen was ich eigentlich im Training hab geleistet.
00:12:05: Und war trotzdem da bis zu den Moment wo ich dann irgendwann mal ein bisschen älter wurde oder einfach okay... Das ist Schluss!
00:12:13: Und ich mobb die Entscheidung für mich dann immer wieder selber getrocknet, aber eh ist ja ausgesprochen.
00:12:16: Aber ich erinnere mich noch wie ich dann diesen Flur hinger gelaufen bin zum meinen damaligen Trainer.
00:12:24: Anspruchsvolles Moment in meines Lebens.
00:12:28: Einer, nicht alle aber einer von denen die ich zumindest in mir sofort wieder hochrufen kann.
00:12:32: Ich lächne das ein bisschen ab, weil ich sehe mich richtig wie ich da drin bin.
00:12:35: Wie so einem Schafwort mit dunkler Raum.
00:12:37: Neue, wirklich dunkle Raum alles was ein bisschen hell und so.
00:12:41: B ich grau, wie es im Krankenhaus fast schon.
00:12:43: und dann oben macht man immer so clear-clear also die Nähe.
00:12:48: Dann klopfst du an eine große schwere Tür Und dann war das ein Gespräch von ganz wenigen Minuten.
00:12:57: Und weißt du, was das Feedback war?
00:12:58: Okay, wenn du meinst... Das ist geblieben aus meinem Engagement und hätte ich es früher schön ausgesprochen, wäre auch nicht so schlimm gewesen aber ich hätte mir vielleicht ein Stück weit das erspart.
00:13:08: Gleichwohl habe ich eine Menge gelernt keine Frage.
00:13:12: Was bleibt?
00:13:12: Ich hab mir bestimmt für ein paar Jahre etwas weggenommen, was mir leichter fällt, was sich viel lieber gemacht hätte als Sport in dem Moment.
00:13:21: Hat mir aber nicht dazu gebracht, zu sagen so ich mir ist leichter zu sagen.
00:13:24: So ich geh in Konflikt das finde ich doch das finde super Ich stehe dazu und mache was damit.
00:13:30: Das die Dynamik hat sich bei mir noch nicht so ausgeprägt.
00:13:33: Deswegen meine ich, ich glaube dass es bei mir so integriert so imprägniert in meinem Leben Dass ich mit diesen Reflexen immer ein Stück weit arbeiten darf Wenn's mir früher bewusst ist und das wird das Angebot für unsere Zuhörer Und auch denn wenn du und ich Teams begleiten.
00:13:49: das sind ja Dynamiken die per se immer wirken Und man muss ja einfach überlegen.
00:13:53: zum Thema Kontext.
00:13:54: Ist es denn jetzt in dem Kontext oft so, dass ich es mir schwerfällt, Entscheidungen klar auszusprechen und die dabei zu stehen?
00:14:01: Und mit dem was mein Gegenüber mehr dann sagt damit er auch arbeiten kann?
00:14:07: oder eben der Kontext ist eigentlich nicht so dramatisch aber ich merke irgendwas im Leben ist gerade los was meinen Zustand durch destabilisiert.
00:14:16: das ist mir selbst Bei den kleineren Dingen, die eigentlich unverhandelbar sind schwerfällt dazu zu stehen und nicht das auszusprechen mehr anstrengend ist.
00:14:26: Ja da sind wir bei den zwei Dingen wo ich glaube mit der Fokus draufzulenken ist okay wie geht es mir gerade tatsächlich in dem Moment aktuell?
00:14:34: was hat dazu geführt?
00:14:36: Und Ist der Kontext tatsächlich derjenige der mich permanent herausfordert?
00:14:40: oder ist jetzt nur einmal ein Zufall?
00:14:42: und dann muss man so ein bisschen auch explorieren und sich dafür auch die Zeit nehmen und den Körpersignalen einfach auch mal gerecht werden, sich deiner eigenen Wahrheit biochemisch-biologisch bewusst zu sein um die Asthma zu akzeptieren.
00:14:53: Was
00:14:58: mir gerade auch im Kopf geht ist dass vielleicht in diesem Kontext wir zwei Wege aufmachen können oder sollten gibt ja auch Dinge die jetzt vielleicht größere Entscheidungen gefällt werden und kommuniziert werden müssen.
00:15:14: das taucht nicht jedes Mal auf weiß ich nur.
00:15:16: Diplomprüfung erst jetzt nicht jeder Woche Oder eine Preisanpassung bei einem langjährigen Kunden oder einer Projektvorstellung.
00:15:26: Und dann hast du aber trotzdem noch Entscheidungen, die so tagtäglich kommen, wo du vielleicht nicht so einen riesen Hörde hast, aber trotzdem in den ehrlichen Kontext, ja kann ich das jetzt sagen, oh wirklich dann egoistisch kommt da ein Konflikt will ich das überhaupt sagen und man dann vielleicht hier und da es doch nicht macht?
00:15:42: Aber dann die Summe der vielen kleinen Dinge trotzdem zu ähnlichen Signalen führen.
00:15:49: Also da auch zu schauen, dass vielleicht die kleinen aber auch die großen Mutproben, die es braucht bei Entscheidungen.
00:15:54: Dass sie wichtig sind und trotzdem ihre Tragkraft haben in unserem Umgang mit solchen Situationen.
00:16:03: Und bei mir war's jetzt damals mit der Hand immer mit meinem Vornamen einer Grundschule.
00:16:09: Da war halt Angriff immer die beste Verteidigung.
00:16:13: bevor dann irgendwie die Witze kam.
00:16:14: Guck mal, wo ist ein Barbie?
00:16:18: habe ich mich dann halt schon so vorgestellt.
00:16:19: Ich bin kennen wieder von Barbie und das war dann manchmal eher so, dass proaktive Angriff ist die beste Verteidigung.
00:16:30: Und da hab' ich das dann auch mit der schwitzigen Hand, weil ich einfach dann das so ein bisschen pflapsisch rüberbringen konnte.
00:16:36: und dann war für mich diese Situation ein bisschen schärfter also wusste dann schon welches Setting ich brauche um vielleicht einen besseren Zugang für eine Prüfungssituation zu haben.
00:16:49: Interessant!
00:16:53: Wenn du dir auch einfällst, weil du sagst wie die kleinen Entscheidungen, die ich tagüber treffe, fängt an was welche Kleidung ziehe ich an?
00:17:02: Wann gehe ich essen?
00:17:03: Guck ich mir den Film noch an oder nicht.
00:17:05: Geh ich in das Gespräch was mir gerade wichtig ist und ich habe es vergessen aber merke dass vergessen hat.
00:17:09: deswegen ist immer noch nicht weg die Wichtigkeit letzten Endes Und damit einen Umgang zu finden.
00:17:16: Im Endeffekt sind sie gleichen Signale.
00:17:19: Aber eben Was ist mir jetzt momentan auch wichtig?
00:17:22: Oder was ist dringend dran und gleichzeitig wichtig?
00:17:26: Wenn so diese vorhergeschobene Gespräche, die konfliktbehaftet sind mit nahestehenden Menschen oder die jetzt gerade in dem Moment wichtig sind beruflicherseits mal wegen auch hilft ja eigentlich beiden Seiten nicht.
00:17:37: Weil das fängt ja an wie ein bisschen zu gähren, zu schimmeln.
00:17:39: Und wenn es man nicht so willentlich vorhanden ist, braucht er nur so ein kleines Piech eine Nachricht vom ihm oder ihr, ein Bild von ihm oder Ihr.
00:17:49: Und schon ist es so präsent.
00:17:50: ... als ob du mitten drin in diesem Komplex stehst.
00:17:53: Das heißt vorab ist ja schon, kann man behaupten eine gewisse Entscheidung da... ... gefällt worden.
00:17:59: ich muss das Ding lösen aber irgendwas und das ist halt die Kunst oder eben genau das Thema.
00:18:03: letztens wo wir gerade sprechen... ...da steht dem was gegenüber.
00:18:08: Und es ist im besten Falle erst mal ein Hinweis schildert,... ...im bestenfall war ich auch ein Katilysator beim nächsten Mal anders zu machen.
00:18:14: Im Anfang dringend schlimmsten Falle... ...das wissen bewährdend hinderts mich wirklich und es hält.... etwas in mir fässt und lässt mich nicht mehr so mit Leichtigkeit durch den Alter gehen.
00:18:25: Und dann fange ich vielleicht irgendwie mit irgendwelchen Situationen an, es zu kompensieren, die ich da nicht merke.
00:18:30: Dass ich ja quasi eine kurze Zündung habe bei Menschen, die mir wichtig sind, die sie nicht verdient haben.
00:18:35: Also zum Beispiel meistens Kinder oder öfters mal Kinder trinken essen, schlafen zu wenig, zu viel Sport
00:18:41: etc.,
00:18:41: also Sinn auch da.
00:18:43: das Feld kann immer größer weiter werden wenn Dinge, die einem wichtig zu sein scheinen, die Konfliktweinwegen wir auch gehaftet sind die eine innere Vorsorge im Sinne von, ich mach mir Sorgen.
00:18:54: Woweg Name?
00:18:55: Wie können das ausgehen?
00:18:56: Dann wirklich auch uns unsere Gesundheit stückweit herausfordern.
00:19:06: Also es wäre schon ein bisschen dampf auf dem Thema auf jeden Fall.
00:19:11: Einen Schlägt halt auch ne schöne Brücke zu dem Thema Prokrastination, was wir schon mal aufgemacht haben und insofern ist das ja schon kein schlechtes Ding vielleicht... Dinge dann Raum zu geben, wenn wir in einem guten Zustand sind.
00:19:29: Manche Dinge müssen einfach angesprochen werden, wenn sie notwendig sind, wenn Sie halt so drücken, weil sonst wären Sie wirklich wie du es gesagt hast ein Schwerbrand.
00:19:37: Wenn irgendwann explodieren... Aber was sind denn die Reaktionen eigentlich schlimm von unserem Körper?
00:19:47: Wir betrachten das wahrscheinlich als extrem unangenehm.
00:19:52: Eigentlich ist das doch eine total coole Setting.
00:19:57: So ganz biologisch gesehen ist es ja erstmal nur ein Hinweissschild, du hast gerade maximal Stress.
00:20:04: Vielleicht hast du Angst, vielleicht hast du Sorge, vielleicht machst du maximale Aufregung... Also das ist erstmal eine ganz typische Stressthematik und was wir halt immer so ein bisschen proklamieren, Atmen könnte helfen erstmal den Zustand zu verbessern kurz innehalten einfach wahrzunehmen dass einfach die Situation ein bisschen, sag mal, mannbarer wird.
00:20:35: Oder Fraubarung, hat man das so?
00:20:37: Egal... Was mir aber in dieser Situation echt immer hilft, meine Aufregung oder die Wichtigkeit für mich transparent zu machen.
00:20:51: Ich habe jetzt irgendwie in meinem Kenndeutsch noch einen falschen Pups in der Hose erheben.
00:20:57: Fällt das gerade total schwer!
00:20:59: Das jetzt anzusprechen.
00:21:00: Was liegt mir irgendwie auf dem Herzen?
00:21:02: Ich habe das echt so lange schon rausgezögert, aber es geht seitlich mehr.
00:21:08: Also das ist irgendwie in seiner Welt hineinzuziehen und zu sagen, dass was wir gleich besprechen müssen, das ist mir echt wichtig und ich will ja nicht damit vom Kopf stoßen.
00:21:20: Aber mir ist es wichtig, dass wir darüber reden oder dass wir dann eine Entscheidung fällen.
00:21:26: Also quasi die Kennvariante von Wir müssen reden
00:21:31: Ja oder sagen Wir müssen reden, weil ich habe eine Entscheidung getroffen.
00:21:35: So wird es in Zukunft aussehen.
00:21:38: Du hast Variante A oder Variante B. Bitte entscheide dich!
00:21:44: Und nur das mal einfach stehen lassen, weil wir mit der Eingangsfrage zum Nachspüren gestartet haben.
00:21:49: Wenn das möglich wäre, den Satz so zu formulieren vor dem nächsten Bürgergespräch, den Satz so anders zu formulierend?
00:22:04: Ja und geht ja auch um Dinge... die jetzt vielleicht eine klare Entscheidung brauchen.
00:22:10: Das gilt es vielleicht nicht für Diskussion, wo man in Konsens oder irgendwo ein Kompromiss findet oder wo denn erst mal die Entscheidungsfindung innerhalb des Gesprächs stattfindet sondern hier geht's ja per se um Entscheidungen, die von uns aus gefällt werden und transportiert werden.
00:22:28: Und das Gegenüber kann sagen okay?
00:22:32: Oder nee passt nicht!
00:22:35: Und beide Antworten sind vollkommen fein.
00:22:41: Ganz neutral gesprochen, auch wenn es erst mal was mit uns macht.
00:22:44: Wenn ich jetzt jemand sage, pass auf das, was du an Honorar bezahlt hast bis jetzt, das gilt nicht mehr sondern das wird halt echt erheblich teurer dann eine Entscheidung zu bekommen und zu sagen, ich kann das absolut nachvollziehen aber ich kann mir das nicht mehr leisten, dann heißt das ja wer trifft eine unternehmerische Entscheidung?
00:23:05: Aber das hat der mich nichts mit einer Person zu tun.
00:23:09: Aber das ist manchmal vielleicht auch die Angst, die da mitschwingt in solchen Gesprächen.
00:23:13: Man sagt ja nein, mag der mich nicht mehr?
00:23:18: Also und das sind dann meist unbegründeten Gedanken und Emotionen, die damit schwingen was dann vielleicht bei dem einen oder anderen zum Zögern führt.
00:23:29: Dann eher nehm ich bald lieber die Bindung noch bei, obwohl du einfach die Bindung so stark ist dass es einfach ansprechen könntest
00:23:39: Ja Aber vielleicht ist da der Haken.
00:23:41: Wie ungebundenerer die Verbindung ist, dass du vielleicht leichter fällst einem auch die Dinge so ansprechen wenn es gerade um das Thema Honorar geht oder Gehaltserhöhung.
00:23:51: Gehalte Verhandlungen generell.
00:23:53: Eine persönliche Note fällt vielleicht ein Stück weit schwieriger für die wie wir beide, ich zumindest auf jeden Fall auch gerne in der Harmonie so ein bisschen schwelgen und durch diesen Respekt vom Konflikt nicht ganz auf meine Prioliste nach oben schieben.
00:24:08: letzten Endes Und das hört auf jeden Fall bei mir auch die persönlichen Noten so.
00:24:12: Man mag nämlich nicht mehr, man hat keinen Kontakt mit den letzten Endes und das wäre aber erstmal auch die Wahrheit ganz entspannt.
00:24:19: Man ist ein bisschen unerwachsend quasi mit meiner Sorge, mit meinem Respekt vor diesem Gespräch ihm oder ihr es nichts zuzutrauen dass meine Wahrheit für mich auch wichtig und richtig ist.
00:24:30: Und wenn ich von ihr oder ihr hören will ja das ist gut oder nicht gut?
00:24:36: Mit der Aussage bin ich dann mehr wert oder weniger wert Aber es ist ja genauso.
00:24:42: Und da fangen wir an, in uns drei diese Dynamiken zu erkennen und das sind immer immer in der Zukunft letzten Endes die unsere Gegenwart halt bestimmt den Moment also vom Gefühl her biologisch gesehen hat.
00:24:55: Das macht schon irgendwann Sinn auch quasi die Zukunft ein bisschen wieder mich jetzt zu halten sagen ich nehme das Telefon in die Hand oder Minimum ich mache einen Termin fürs Gespräch und dann kommt das halt immer näher.
00:25:07: Und da habe ich noch vielleicht ein bisschen Zeit, mich vorzubereiten und üben bis zum Feuer.
00:25:12: Also wir können das nicht wegnehmen im Gegenteil, dass so was Leben hat.
00:25:14: Wir können zwar uns komplett mit solchen Medien und digitalen verfügtigen digitalen Räumen auseinandersetzen.
00:25:18: Das machen ja schon ganz viele.
00:25:21: Wenn es mir nicht mehr passt, gehe ich raus.
00:25:22: Wenn's mir nicht wieder passt, geh ich wieder rein... Aber das gestolpere, was von dem ihr gerade sprecht und wie es ist mit Menschen in Verbindung zu bleiben bei uns das ja als biologisches Wesen immer noch nervt und lebendig fühlen lässt.
00:25:32: Mit Menschen in Kontakt zu kommen, weil so ein Konflikt eine Stress dazu macht irgendwie auch irgendwo lebendige.
00:25:37: Und wir wollen da bisschen weg von dem gleichwohl dass unser aber eben irgendwie spüren lässt.
00:25:41: Da ist etwas, was uns wichtig zu erscheinen scheint braucht halt Übung.
00:25:46: Es braucht halt den Feld um sich ein bisschen auszutoben letztendlich.
00:25:51: Wenn man merkt, war es ein bisschen sensibler in der Richtung.
00:25:53: dann also von mir gesprochen, braucht es Training.
00:25:57: Zustandsübungen und die Ernst nehmen und die nicht mal nebenbei machen.
00:26:01: Und weg sich ablängen zu lassen von dem ich kümmere mich gerade um mich weil ich würde dir dann vielleicht ein bisschen gestärkt in dieser Arena von... Ich muss meine Gesteilung kundschunen und das aushalten.
00:26:13: Wieso Ritterspiele?
00:26:14: Um dann um die Holde-Mite anhalten, die dann sagt oh das war gut, du hast alle umgehauen.
00:26:20: Training ist wie überall, macht dich ein Stück weit.
00:26:22: Ich würde sagen, passt schon ein bisschen besser.
00:26:24: Aber zumindest nimmst du dich in dem Moment ein bisschen ernst.
00:26:28: Ernsterer und deine eigenen Entscheidung und deine Wunsch nach Klarheit kriegt mehr Kraft und Raum und damit entspannt sich wieder ein bisschen auch dein System.
00:26:40: Also diese Ernsthaftigkeit was du gerade ansprichst ist glaube ich ein guter Punkt, dass man sich selber einfach mal voran stellt In meiner Arbeit, aber auch bei mir.
00:26:55: Also zwei, drei Muster die immer wieder so auftauchen.
00:27:00: Zum einen hat man natürlich dieses Angst vorm Versagen dass man vielleicht bestimmte Dinge gar nicht erst anfängt oder sagt das ist echt viel zu groß.
00:27:09: Das kriege ich eh nicht hin.
00:27:13: Dann hast du natürlich noch diesen Perfektionismus.
00:27:16: Willst du es richtig geil machen?
00:27:17: Richtig, richtig geil!
00:27:19: Aber richtig geil schaffe ich's einfach nicht deswegen.
00:27:22: Ah, das ist gleich.
00:27:24: Oder du hast ja dann auch so dieses... Kenne ich bei mir manchmal die Entscheidungslehmung?
00:27:30: Also ich kann mich irgendwie nicht entscheiden weil ich gerade in keinem guten Zustand bin und dann treffe ich halt keine Entscheidung weil ich die Konsequenzen vielleicht gar nicht abschätzen kann.
00:27:41: oder was passiert denn wenn ich das mache?
00:27:46: keine Klarheit da drüber, was passiert denn wenn?
00:27:49: Und wenn sind dann die Konsequenzen, die ich nicht überblicken kann machen das dann übermächtig.
00:27:55: Dann ist halt die klare Auswahloption... ...keine Auswahl treffen.
00:28:02: Man hat ja trotzdem eine Auswahl getroffen.
00:28:09: Ganz klassisches Muster!
00:28:10: Ich habe mich entschieden und sage vielleicht...
00:28:15: Das passt gerade nicht und rennt ein bisschen innerlich weg davon.
00:28:18: Ja und diese ganzen körperlichen Signale, die wir denn dabei haben, die sollen uns ja eigentlich auf diesem Weg helfen.
00:28:25: Aber wir interpretieren das manchmal zu arg.
00:28:29: also noch weil unser Herz schlägt.
00:28:31: heißt dass jetzt das Angst haben?
00:28:33: oder ist es einfach auch nur dafür da, dass unsere Körper uns Energie zur Verfügung stellt um diese Situation echt geil zum Meister und die nassen Hände die ich immer noch in der Blumenprüfung hatte.
00:28:47: Ist es jetzt Angst oder ist einfach nur ein Signal von meinem Körper?
00:28:50: Ey, Keule!
00:28:51: Ihr geht's gerade um was?
00:28:54: Das ist echt wichtig.
00:28:55: Sei mal mutig und das ist das, was dann mir hilft.
00:29:01: Und ich sage mal also meinen Werte-Kontext und dass was sich echt gut kann und wo meine Stärken liegen, mutig sein.
00:29:09: Und auch das zu üben vielleicht die eine oder andere Mutprobe zu machen und dann festzustellen, boah, ja ich war zwar mutig aber so ne Riesenmutprobe war es gar nicht.
00:29:18: Es hat gar nicht wehgeteilt.
00:29:21: Ja, dazu sagen.
00:29:24: Jo, Chef ich möchte ab sofort etwas mehr Netto haben.
00:29:29: Wie kriegt man das gelöst?
00:29:33: Ja, nachvollziehbar!
00:29:36: Absolut!
00:29:38: Manchen klingen das vielleicht ein bisschen einfacher und schneller wird aber auch mit einem trotzdem vielleicht ein paar innerlicher Antreiber oder Konfliktvermeiderer wie nach dem.
00:29:48: Man sieht es ein bisschen lauter.
00:29:49: Ich meine, da fällt mir gerade noch ein klassisches Beispiel ein zum Ende hin.
00:29:52: Es betrifft euch auch einige andere typische Übergangsfahre aus den Rollenveränderungen.
00:29:57: Bisher Geschäfte alles weiß und alles kann geht in die Übergungsphase muss wohl verhandelt werden.
00:30:04: Und dann kommt jemand Neues rein, neue Generationen, andere Lebenserfahrung, komplett neues Setting startet aber gleich mit dem Gehalt ein wo der bisher Geschäftsführer sich heißt mal letzten zwanzig Jahre hinarbeiten müssen und an dem Gealt wird festgemacht Gleich ist nur hau.
00:30:18: Geht aber nicht, so wie kriegst du das gut gelöst?
00:30:20: Das führt automatisch zu Konflikten und der eine oder neue sagt sich dann ich sage lieber nix oder verschwinde und mach eigentlich nur so Halbtagsarbeit und bin jetzt präsent und hoffe eigentlich dass er das für mich löst.
00:30:32: Der andere geht davon aus.
00:30:34: Du bist aber in dieser neuen Chef, du musst es übernehmen.
00:30:36: wo geht die Firma hin?
00:30:37: Du musst Präsenz sein!
00:30:38: Du hast aber bis jetzt gar nicht fachlich diese Expertise.
00:30:41: also sei einfach da noch mal da Ist schwer zu lösen weil drum roben gucken ja alle zu die an der Firma mit dran hängen.
00:30:50: Und dann siehst du so ein bisschen auf einer Arena wie zwei gegeneinander sich aufgebeeren und drumherum ist so, wo Gott wenn das schief geht, dann geht es für uns allen aber schlecht.
00:31:00: Das nimmt er ja genauso wahr wie der andere.
00:31:03: Der Andere ist der noch das lösen könnte, aber jetzt nicht mehr möchte weil er die Übergangsphase eingeleitet hat.
00:31:07: und der Neue, der einfach schon vom Potenzial her da oben hingestellt wird, aber dass das Niveau noch gar nicht hat nicht gewillt zu sein, aus derselben Perspektive das er mitkommt hat auch vielleicht genau diesen Konflikt wahrzunehmen.
00:31:25: Ich schaffe es gerade nicht so zu sein wie die Anspruch meines Gehalts und von allen anderem rum ist aber ich trau mich nicht das anzunehmen und gehe lieber ein bisschen aus dem Konflik raus und bin seltener da.
00:31:36: Bin ich nicht da?
00:31:37: Kann ich gegriffen werden?
00:31:39: Und so waren wir fort also bis in die Zeit für ihn sprechen zu lassen und das wird natürlich zum maximalen konflikten.
00:31:45: Ja, da brot ich letztendlich.
00:31:49: Also vielleicht auch zu schnell oder einfach zu merken so die Rolle, die ich mir zugeschrieben bekommen habe, die kann ich nicht.
00:31:54: Das ist über meinen wesentlichen Kompetenzen ein intensiveres Beispiel.
00:32:00: letztendling das einfach dann bei der engen Existenz dran und gewisse Erwartungen, das ist nicht ohne aber da muss er gar nicht sein.
00:32:09: nur im Dawerse natürlich wenn du halt für mehrere Leute Verantwortung hast.
00:32:13: und dann können wir noch höher schauen Richtung Politik ad hoc.
00:32:16: Welchen Zustand brauchst du, oder werden sie nicht?
00:32:19: Um große Entscheidungen... Oder so eine Entscheidung die viel mehr Leute beeinflussen.
00:32:23: Atrock und langfristig zu treffen!
00:32:26: Mit denen du selbst aber auch irgendwie gut bist.
00:32:30: Werter Typ Mensch muss es sein.
00:32:31: was muss vorgeschehen sein?
00:32:32: wie musst du vorher trainiert und unterstützt worden sein um halt auf diesen Level mit einer gewissen Klarheit und Stamina nach vorne?
00:32:39: gehts das?
00:32:39: so ist es.
00:32:42: Wohl weislich ich anerkenne Es wird nicht alles gut sein für jeden und für alle ... einen großen Bild gedacht.
00:32:51: Und wieder mir und jetzt, ne?
00:32:52: Ich gehe da zurück zu meinem Beispiel als Sportler.
00:32:58: Ich habe vier Jahre lang Verstand gebraucht... ... obwohl ich nachgang wusste.
00:33:01: das ist nicht meins was du machst aber irgendwie wurde es mir zugesprochen machst du schon ganz gut.
00:33:06: Wollte keine enttäuschen mich natürlich auch nicht.
00:33:10: Und was bleibt im Ende?
00:33:11: Mir war's okay.
00:33:12: wenn du meinst geh halt.
00:33:13: also.
00:33:13: wenig Wertschätzung hat mich vier Jahre mit gerungen und dann mache ich vierzehn bis achtzehn.
00:33:19: Aber es ist bei mir irgendwie eingeprägt.
00:33:21: Und wenn das zu bliebe und man geht dann so seinen Weg durch die Karrieren des Lebens, bleibt auf einmal auf einer Schlufe hängen und nimmt halt diesen Konflikt oder so dieses.
00:33:31: ich habe Respekt vor Entscheidungen zu treffen und lagerst auf andere Letzte in das Ab-Aber bin quasi per se von der Hierarchie her eine derjenigen die Entscheidungen treffen müssen macht aber aus einer gewissen, sagen wir unklarheit heraus.
00:33:44: Nimmst du wahr?
00:33:45: Oder musst ein dickes Fell an?
00:33:47: an Essen oder an Trinken, oder bist unemotionaler wenig empathisch.
00:33:52: Also triffst auch Entscheidungen gegen eigentlich innere Bedürfnisse, würde ich mal behaupten?
00:33:56: Oder gegen innere Sorgen letzten Endes?
00:33:58: Weißt du ein bisschen jetzt wieder die Babbel aufgemacht.
00:34:03: Ja aber es bleibt im Endeffekt Umgang mit Entscheidungen auszusprechen und Klarheiten zu finden.
00:34:11: Welche Perspektiven sind notwendig und hilfreich damit einen besseren Umgang zu haben?
00:34:22: Stimmte Dinge noch nicht so gut kann oder sagt, das stresst mich noch enorm.
00:34:26: Welche Fähigkeiten und Kompetenzen brauche ich um vielleicht da zu bestehen?
00:34:32: Das muss ja nicht das gesamte Setting sein, dass jetzt vielleicht jemand in einer Berufssituation komplett überfordert ist.
00:34:39: Vielleicht es ist nur ein Element daraus.
00:34:44: Und dann zu entscheiden, bewusst zu entscheiden okay wie schaffe ich es?
00:34:48: Nicht nur meine Stärken soweit zu fördern, dass es jetzt irgendwie die Schwächen kompensiert.
00:34:53: Sondern wie kann ich aus dieser vermeintlichen Schwäche vielleicht etwas Neutrales machen oder sogar eine weitere Stärke?
00:35:02: Und das auch wahrzunehmen und da eine Entscheidung zu fällen sagen okay ist es nicht so wie's ist sondern ich habe immer noch die Möglichkeit eine bewusste Entscheidung zu fallen dafür oder dagegen.
00:35:14: aber es ist erst mal eine bewustete Entscheidung und ich lasse mich nicht dahin treiben Und jetzt gleich mal so dieses Sportmetapher von dir zu übernehmen.
00:35:24: und in meinem Kontext.
00:35:27: Ich habe früher mal der Ball gespielt, dass das ein Sport war.
00:35:32: Das schwächste Element war bei mir damals immer der Aufschlag.
00:35:35: Ich war total aufgeregt!
00:35:37: Ich wusste okay hier kann ich mich auf meine Mannschaftskameraden dem Moment nicht verlassen.
00:35:42: Es war unsicher.
00:35:43: Für mich steht da hinten an der Linie und muss diesen komischen Ball ins Spiel bringen Und hat halt eine Quote von Katastrophe.
00:35:51: So, wenn dann draußen noch irgendjemand reingerufen hat oder mich verunsichert hat, dann war das auch nicht schlimmer Katastrophen.
00:35:59: Bis mein erster Trainer damals mich irgendwie an diese Linie gestellt hat und ich sollte Aufschläge üben.
00:36:06: Und alle durften reinreden und mich beschimpfen.
00:36:11: Boah, das
00:36:12: ist eine Katastrofe!
00:36:13: Also mir lief teilweise die Tränen... Ob das jetzt pädagogisch wertvoll ist?
00:36:18: Keine Ahnung Aber auf alle Fälle war es prägend und habe dann aber in den Jahren den Aufschlag zu meiner größten Waffe gemacht.
00:36:26: Was dann teilweise dazu geführt hat, dass dann der Stadion Sprecher, wenn ich Aufschlach hatte immer das Spiel mit dem Lied vom Tod eingespielt hat.
00:36:37: Also ist zwar irgendwie ein bisschen pathetisch und überzogen, aber... Ich wusste okay, ich stehe da hinten und weiß was ich kann!
00:36:46: Das hab' ich halt so oft geübt.
00:36:50: Ich war vielleicht nicht der perfekte Volleyballspieler, aber das was ich wusste, also das was konnte, das war mir bewusst wo meine Grenzen sind.
00:36:59: Und insofern kann man dann auch daraus wachsen.
00:37:03: Aber ich habe trotzdem immer wieder diese Aufregung gehabt.
00:37:07: Du gehst halt damit im Ball dahinter und wusstest okay die Chance, dass ich da als echt ein geiles Linkmacher ist relativ hoch.
00:37:15: Auch die Aufregungen hab' ich trotzdem gebraucht.
00:37:19: Und auch das ist wichtig zu erkennen.
00:37:22: Die Notwendigkeit dieser Aufregung vor einer Entscheidung, vor einer wichtigen Handlung.
00:37:27: Vor einem Gespräch hilft uns Kontakt mit uns zu haben und das ist glaube ich die große Essenz wenn wir mal das unserem Gespräch so ein bisschen rausfiltern wollen.
00:37:40: kenne deinen Zustand Und sei klar was du machen willst und kenn auch deine eigenen Dynamiken.
00:37:47: Was jetzt an dem Beispiel des Aufschlags Ich weiß ich bin ein bisschen aufgeregt Ich bin fokussiert.
00:37:54: Dabei soll jetzt genau da hin und ich weiß, wie die Technik funktioniert.
00:37:58: Und ich weiß auch, wie weit ich nach hinten gehen muss und was ich an Vorbereitung brauche um den Start in den Aufschlag zu machen.
00:38:07: Das sieht man bei jedem Tennis-Spieler auf Fußballer, was sie da quasi alles an irgendwelchen Settings vorhermachen bevor die ein Freistoß treten oder einen Aufschlagen haben.
00:38:16: Da habe ich dort gezuppelt, da gestanden, irgendeine sexy Pose, was da geil war.
00:38:27: Deswegen ist es schon spannend.
00:38:29: Wie gesagt, wie ich zu meines auch am Anfang gesagt habe, der Reflex muss getroffen werden und immer da sein.
00:38:38: Der Reflex von dieses Umf im Körper.
00:38:43: In dem besten Falle ist es ja Anker.
00:38:44: Ach guck an!
00:38:46: Ich hab dafür trainiert.
00:38:49: Da sind wir wieder beim Thema was kommt das Nächstes?
00:38:51: Wahrnehmen und dann ein bisschen Training bei Toten gibt's und sich das eingestehen und dann eben Unterstützung holen.
00:38:57: die moderne Führungskultur In dem Tempo, wo wir gerade sind erlaubt einfach auch sich da mal kurz einmal auf Pause zu drücken, sich einen Profi zu holen.
00:39:06: Ein von uns und das ganze Thema einfach mal kurz durchzusprechen.
00:39:10: Reflektieren zu beleuchten Und dann ist anders vielleicht nicht alles anders zu machen und nicht jeder den Leistungssport jeder Treffer muss sitzen sondern ich übe.
00:39:22: Es sind tausend Menschen im Gottes Willen, dass die anderen vielleicht ein dicker besser sind oder mich nicht so ... cool finden, wenn ich jetzt mal zu mir stehe.
00:39:31: So, Wahrnehmung, Zustandstraining, Unterstützung holen... Atmen!
00:39:36: Ist ein bisschen sportlich nehmt teilweise auch letzten Endes und immer wieder so diese Erlebenschören wie es ist, ...wenn ich das ausgesprochen habe gegeben was auch so wie du's von gesagt hast dem Satz wir müssen reden nochmals hinten ran bringen weil es mir wichtig ist das Thema nicht vorherzuschieben etc.
00:39:55: irgendwie versicht so eine Art So eine Art Dauerschleife zu manntragen, wie ihr immer halt so ein bisschen anzutrainieren.
00:40:03: Und diese Ernsthaftigkeit dahinter auch ein Stück weit in sich hochzuholen.
00:40:08: also ich hafte ernsthaft, ich hafte ernst an mir dass das was ich mir so immer wieder zeigt der andere verdient hat auszuhalten bist ein paar tätig ausgesprochen halt aber jetzt auch in deinem Teamcharakter.
00:40:23: Ich meine wenn du den besten Aufschlag machst und alle happy.
00:40:25: Also alle wollen ja, dass es gut geht.
00:40:29: Es wäre ein komisches Team wenn sechs von sieben sagen so die anderen sechs sagen so scheiß Aufschlag mal wieder typisch.
00:40:41: So im Team Kontext woanders Kita Büro Bau beweisen wir immer halt der Bauleiter immer mit der Typisch.
00:40:49: Ja da wird man dann neues Feld vom Leid aufmachen ne?
00:40:51: Das
00:40:52: machen wir mal das Feld wieder zu.
00:40:55: Leitblanke wieder zack!
00:40:56: Wir sind am Ende.
00:40:58: Ja,
00:40:58: also wichtig ist glaube ich auch zu wissen dass wir immer wieder merken sollten wann wir von Teilen unseres Gewohnes gekapert werden und da vielleicht das auch benennen.
00:41:09: ne?
00:41:09: Ich bin es aufgeregt oder das ist mir jetzt gerade wichtig wenn man kennen Deutsch.
00:41:14: klient würde sagen er hast mal mit der schönen Schleife drin gebunden muss gilt nicht für jeden.
00:41:20: manchmal sind halt auf dem direkten Weg einfach einfacher.
00:41:23: Das sind dann vielleicht nicht so pathetisch oder so bildlich.
00:41:29: Manche können halt mit anderen Worten besser umgehen, das ist so meine Form und dazu gucken okay was braucht es denn?
00:41:37: Muss ich dem jetzt meinem Zustand irgendwie das benennen oder brauche ich vorher eher erst mal ein paar Atemzüge und das System zu regulieren.
00:41:47: Sei einmal neugierig und mach gut Proben.
00:41:53: Cool!
00:41:54: Einen für Dinge die euch wichtig sind.
00:41:58: Ja.
00:42:02: Tim Dein Wort für heute?
00:42:03: Ja,
00:42:04: mein Wort ist... Achtung!
00:42:13: Man hört keinen Pfeifen.
00:42:15: Bei keinem Pfeiffen?
00:42:16: Spieh'n wir sie vom Tod.
00:42:20: Wir werden keinen
00:42:21: pfeifen?!
00:42:22: Nee das macht glaube ich die ja...
00:42:25: Ach diese blöde Technik!
00:42:26: Ich hab grad gefürfen und spieh mir sie vom Tot.
00:42:28: Okay
00:42:29: Weil Kenja am Aufschlag gestanden hat und dann das Monster war.
00:42:34: So bei mir ist stolz.
00:42:36: Ui!
00:42:38: Naja Totspielen und Stolz.
00:42:46: Super!
00:42:47: Vielen Dank fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal in Alterfusche mit ein paar Emotionen und einem dicken Blumenstross in der Hand.
00:42:58: Bis bei allen
00:42:59: Emotion.
00:43:00: Tschüss!
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