Alarm im Kopf: Wie Krisen uns innerlich erschöpfen.
Shownotes
Wenn die Welt brennt und du trotzdem funktionieren musst.
Dauerkrisen, schlechte Schlagzeilen und ein ständiger Alarmmodus prägen aktuell unseren Alltag. In dieser Folge sprechen Tim und Ken darüber, warum negative Informationen so stark wirken, was der Negativitätsbias mit unserer Psyche macht und wie wir zwischen kritischem Ignorieren und bewusstem Informationsbewusstsein unterscheiden können. Außerdem geht es um Alarmfatigue, Ohnmachtsgefühle und praktische Wege zurück in Handlungsspielraum, Selbstwirksamkeit und innere Stabilität.
Ganz konkret:
- Warum schlechte Nachrichten stärker hängen bleiben als gute.
- Was der Negativitäts-Effekt und der Negativitätsbias psychologisch bedeuten.
- Wie dauernde Krisenberichte zu Stress, Grübeln und Resignation führen können.
- Was Alarmfatigue im Nachrichtenkontext bedeutet.
- Wo der Unterschied zwischen kritischem Ignorieren und bewusster Informationshygiene liegt.
- Wie man im Alltag wieder mehr Ruhe, Körperwahrnehmung und Wirksamkeit findet.
Kernaussagen:
- Das Gehirn ist auf Gefahrenreize besonders empfindlich, weil das evolutionsbiologisch sinnvoll ist.
- Medien verstärken diesen Effekt, wenn sie permanent Zuspitzung, Tempo und Alarm erzeugen.
- Zu viel negative Exposition kann zu innerer Erschöpfung, Stress und Ohnmacht führen.
Nicht Nachrichtenverzicht ist das Ziel, sondern ein bewusster, begrenzter und relevanter Umgang mit Information. Kleine Handlungen, Körperpausen und klare Gesprächsregeln können den Alltag spürbar entlasten.
Hör jetzt rein und nimm dir ein bis drei konkrete Ideen mit, die dein Leben ein bisschen leichter machen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Ein herzliches Hallöchen allerseits und willkommen im Podcast die Gesundheitshandwerker.
00:00:05: Heute geht es um ein Thema, das viele von uns ziemlich direkt betrifft den Umgang mit all den schlechten Nachrichten, die uns tagtäglich erreichen Kriege Klimawandel Inflation vielleicht ein neuer politischer Konflikt.
00:00:24: Vieles davon ist real vieles davon belastet uns auch ganz persönlich und ihr werdet im Verlauf dieser Folge auch merken, wir haben sie ungeschnitten aufgenommen.
00:00:36: Deshalb gibt es an einer Stelle kurz eine kleine Unterbrechung.
00:00:41: aber genauso fühlt sich der Alltag hier oft auch an nicht glatt und perfekt sondern unterbrochen voll mit Reizen Gedanken Gefühlen Und auch Situationen auf die wir uns immer wieder neu einstellen müssen.
00:00:55: deshalb lassen wir das bewusst drin und sprechen ganz offen darüber wie wir mit dieser Dauerbelastung umgehen können, ohne innerlich in Alarm oder in Ohnmacht zu rutschen.
00:01:09: Und jetzt lasst uns loslegen!
00:01:12: Auf geht's und viel Freude heute!
00:01:25: Tim was ist denn gerade bei dir los?
00:01:26: Was nimmst du in deinem Umfeld war, in deinen Klientel?
00:01:33: Naja...was nimmste für Energien
00:01:35: wahr?!
00:01:35: Ein
00:01:39: gewisses Potthorie an Sorge oder Vor-Sorge sich irgendwie um das, was gerade so seit Jahren schon so dauerhaft ein bisschen uns belastet.
00:01:49: Die großen Chaoskrisen, Kriegekonflikte, Klima natürlich anderen vier Ks sogar, dass die mehr und mehr einzugehalten in den Alltag ist auch ins Empfindungskostüm bis vor allem aber auch sogar im realen Umständen ihres beruflichen und vielleicht auch so familiären Alltags, dass das ein Dauerthema geworden ist.
00:02:10: Dass die Überlagerung von diesen dauerhaft negativen oder gefühlt negatifen Themen... Auch das was im Alltag sich Positives gelingt überlagert und dadurch zu einer Plusfond gesagt hast du eine Alarm fatig sich einstellt und dann der eigentliche Wirkungskreis Also gefühlt sich eng anfühlt, eingeschränkt ist und dass die Zukunft sorgen viel näher im Hier- und Jetzt-Ankommen.
00:02:38: Und das macht Druck.
00:02:40: Das ist das was ich so ein bisschen wahrnehme.
00:02:42: So ein bisschen aber auch Resignation teilweise.
00:02:45: Ein bisschen abstumpfen.
00:02:47: Davon mache ich mich persönlich aber auch nicht frei.
00:02:50: Ich kann da schon ganz gut mitspingen.
00:02:53: Kann zwar jetzt im Arbeiten mich da Stück weit von deren Themen einfach professionell distanzieren in der Präsenz bleiben Aber ich bin ja genauso ein Mensch, aber man freut uns und so weiter.
00:03:04: Und deswegen nimmt es mich ähnlich mit.
00:03:06: Ich kann da schon ganz gut mitschwingen.
00:03:10: Als wir letzte Woche telefoniert haben, war's ja schon ziemlich angezündet aufgrund der Gesamtsituation.
00:03:21: Ja, das fällt mir auch auf, dass dieses Angezündetein so öfters vorkommt.
00:03:27: Es hilft mir erst mal kurz... ... auszusprechen, mich mehr auszukotzen.
00:03:30: Einfach mal auch zu atrialisieren ohne dass damit was gemacht wird... keine Zustimmung unbedingt von dir jetzt erwartet habe einfach nur ich muss es mir rauslassen und konnte es einfach konkretisiert auf den Punkt bringen was mich da richtig ankotzt.
00:03:43: In der Rambivalenz diese Abstrusevorgehen von zwei drei vier ist als man es wusste Idioten.
00:03:51: Und die haben ja keinen, die sind nicht an meinen Abend rot Teilnehmend, aber sie sind gefühlt trotzdem.
00:04:00: Oder die Aktionen sind gefühlt trotzdem irgendwie sehr nahe gerade gewesen bei mir in meinen Empfindungskostüm und meiner inneren Welt, meine Gedanken
00:04:07: usw.,
00:04:08: sodass ich das irgendwie... hat sich echt eng und tropp-und büten halt angefühlt.
00:04:17: Informierst du dich dann immer weiter drüber?
00:04:19: Nee!
00:04:21: Also nicht aktiv tatsächlich.
00:04:23: Liegt vielleicht auch so ein bisschen am Algorithmus.
00:04:26: Meine Social Media Konsum Die Bappel der extra-next für, ich wollte sagen, platzten Videos ist es aber nicht.
00:04:36: Für Flachbizitalweise, für Sport.
00:04:39: also das normale Leben geht trotzdem parallel erst mal weiter zumindest für mich in meiner ätzigen Welt und nimmt mir ein bisschen dadurch auch so die Präsenz, obwohl weisslich es braucht nicht viel was denn dann kommt er trotzdem irgendwann mal eine Nachricht durch, ein Gespräch.
00:04:59: So dass ich da vielleicht auch einfach wie wir unsere Hirne auch so bisschen arbeitet, das ist ja stark sogar gearbeitet, es sucht ja erstmal Gefahr aus meiner Information.
00:05:07: Das heißt hier ist irgendein Kaffee, da liegen noch Zeitschriften aus dann ließen nur die großgedruckten Überschrifte und sofort ist ja quasi eine Information dar, die sich mit irgendwem bisherigen Wissen verknüpft und verstärkt dann quasi mein Weltbild gerade, verstärbt quasi so auch den... Ich stück da wieder so, aha ist es wieder soweit.
00:05:27: Aha wie der Probleme, aha wie der Konflikt, die kriegen wir nicht hin?
00:05:30: Wie können sie nur?
00:05:30: und all das geht dann auch in mir halt ab.
00:05:33: Dann schüttel ich mich ganz kurz und bestelle mein Kaffee mit meinem Bananenbrot und mache weiter aber es bleibt ja da.
00:05:39: Und somit sammelt ja meinen System mal mehr oder weniger bewusst die Bestätigung dass vieles gerade überhaupt nicht richtig ist.
00:05:54: Sammeln wir dann einfach nur katastrophale Überschriften ohne den konkreten Inhalt, oder ist es das Geist auf mir gerade zu deutschen Kopf.
00:06:02: Also diese Überschwriften sind häufig ein bisschen reißerisch polarisierend vielleicht auch ein bisschen überspitzt.
00:06:14: aber taucht man dann hinter die Überschaft und informiert sich mehr?
00:06:19: Oder ist das eher so?
00:06:20: ja kommt alles Scheiße Inflation geht hoch.
00:06:23: Da wirft schon mit der Ocken jemand eine Bombe, da kriegen wir keinen Öl mehr und die Preise steigen.
00:06:30: Tanken kann ich mir nächste Woche nicht mehr leisten.
00:06:35: Also es sind ja alles, ich sag mal ängstliche Szenarien, die wir dann kreieren in unserem Kopf.
00:06:43: Aber das ist jetzt kein Negativitätseffekt, der unsere Aufmerksamkeit deutlich stärker anzieht als das Positive.
00:06:52: Ist er jetzt kein Fehler in unserem?
00:06:54: Ich sage mal, das ist eine innere Schutzfunktion.
00:06:59: Das hat früher dazu beigetragen, dass wir überleben und mittlerweile sind aber gefahren schneller als Chancen da.
00:07:09: Ja was wird denn anders werden wenn wir uns komplett Vierundzwanzig Sieben für ein paar Monate von allen Nachrichten abschneiden?
00:07:17: Also Digital T-Docs wirklich komplett durchziehen?
00:07:20: Und wenn nicht wieder Informationen uns verbieten.
00:07:23: im Umfeld, die uns angetragen wird.
00:07:25: Die genau diese Themen beleuchten müsste man mal selber studieren wie das ist.
00:07:30: Wird es gelingen?
00:07:31: Ich meine würden wir dann von der Welt ein bisschen abschneiden und Verbundenheit reduzieren.
00:07:37: Stellt es vor, wenn das wäre ... Du und Nicole oder ich, Diana oder andere Leute die uns täglich sehr nahe stehen.
00:07:43: Wir haben vereinbaren wir reden null über Krisenkonflikte und Klimawandel und alles das was noch sonst so negativ beeinflusst und lesen nichts darüber höre nichts darüber.
00:07:59: Wie realistisch ist das?
00:08:02: Ich brauche Mut und Kampf und Kampfer mit der CSK Da wir ja schon Wissen jetzt haben, ein gewisses Wissensvorsprung.
00:08:11: Wir sind ja damit da schon seit Jahren irgendwie unterwegs und das Hirn ist ja quasi auf erstmal Fehlersuche geprimed, eben weil du es angesprochen hast.
00:08:17: Das hat unser Überleben gesichert, das ist jetzt kein bisschen alter Hut.
00:08:23: Nur haben wir jetzt gerade Erfahrungen gesammelt, Wissen gesammelte Überschriften gesammeld Informationen, sind Bühne von dieser Alarmzustand und das Wissen ist eigentlich weg.
00:08:32: Das ist die eine Komponente.
00:08:33: Sehen wir jetzt noch körperintelligent, spülen mir noch viel früher dass uns das in bestimmte emotionalen Zustände bringt, die uns nicht gut tun.
00:08:42: Die unsere Gesundheit herausfordern, die gewisse Konsequenzen im Verhalten denken halt herausforderen und sind mir noch bewussterer sagen okay ich könnte mir vorstellen ich brauche Abstand davon.
00:08:51: Sondern damit mache ich nicht nur mal so ein Wochenend Retreat sondern tatsächlich eine Reinigung von all den unangenehmen mich belastenden Informationen.
00:09:01: Das wäre schon möglich.
00:09:03: ob es realistisch durchgeführt ist das Ja, dann müsste sich deinem Lebensalltag glaube ich extremst reduzieren so wie er jetzt gerade ist.
00:09:10: Es ist einfach nur eine spannende Gedankenschleife die ich da gerade so habe mit dem Wissen was da ist, sich wirklich bewusst in Trennung zu geben nicht der Resonation wegen oder dieses Ist mir egal.
00:09:25: Stimmung, weißt du?
00:09:27: So meinest es gar nicht.
00:09:28: Wir sind trotzdem eingebunden in unseren Lebensalltag Familie und Co.
00:09:35: Ich habe gerade den Gedanken dabei, dann hat das ja so diesen Kur-Effekt.
00:09:42: Man ist mal sechs Wochen oder acht Wochen raus, dort ist alles super.
00:09:46: Dann kommt man mit einer riesen Energie irgendwie in den Alltag aber der Transfer klappt selten.
00:09:52: Und jetzt die... ...den Kurkontext kleiner zu machen, aber ein Alltagstransfer ist selten und ich sage es ist so richtig geil einfach die Rahmenbedingungen auch nicht nicht dementsprechend sind, aber das wäre ja dann ähnlich.
00:10:06: Ich gehe jetzt ein Jahr raus und habe null Informationen, dann komme ich wieder in die Welt und denke so, ich lese eine Nachricht und denke da ist sie.
00:10:15: Also eigentlich ist es im Morgenfeld ne Atombombe irgendwo runter.
00:10:19: Und ich glaube es ist Wichtigung oder es könnte wichtiger sein, eine bewusste Informationsgestaltung für sich selber zu etablieren.
00:10:29: Also vielleicht ist wieder so ein Quorumop-Informationshygiene.
00:10:38: Was ist jetzt sinnvoll?
00:10:39: Von was muss ich mich auch wieder lösen und vielleicht auch sich selber die Frage zu stellen, warum sind wir so in manchen Dingen mittlerweile katastrophengeil als einem sachlichen Lagerbericht interessiert.
00:10:58: Also liegt wahrscheinlich unsere Reizdichte.
00:11:02: Das hätte mir gerade ein Zitat einmal aus Fleisch dazu ganz gut passt.
00:11:09: ähnlich also nicht vorwürft.
00:11:11: Stress entsteht dann meistens oder wird chronifiziert, wenn wir vergessen.
00:11:14: Oder wenn es nicht mehr eine Lage sind das geschehene positive wahrzunehmen was dann geschieht?
00:11:22: stress erstand geschiebt eben pessimismus auch und dass ist irgendwie auch ne biologische kompetenz.
00:11:31: zustände die uns freude machen oder eben das positive was immer das ist sehr individuell.
00:11:37: es ist so bleibt so wie sowieso Badewannen-Seils, was dann so gristelt und sich mal kurz lustig anfühlt.
00:11:46: Machst so kleine Bläschen im Wasser und dann irgendwas ist weg?
00:11:48: Und dann hast du die Farbe in der Badewanne und dann ist das Wasser kalt und lässt es raus und ist weg.
00:11:52: Moment wo's blubt macht und gristet und so... Das ist ja irgendwie schön!
00:11:57: Also Beispielen.
00:12:02: Im Hinterkopf bleibt halt.
00:12:04: Dann doch nicht ganz alles so gerade wie es eben zu gerade kuschelig war mit einer Badewanne gewesen ist.
00:12:11: Außerdem hatte ich ja gerade einen Moment, wo es mir gut ging.
00:12:13: Wo ich entspannen konnte und auf eine gewisse Bartkur war.
00:12:22: Ich bin nicht ganz sicher das Labs gibt Untersuchungen wie viel... Also hat man quasi gute und negative Meldungen gegenübergestellt.
00:12:32: Und ich glaube, dass zehn positive Meldung in einer negativen Überlage sind.
00:12:41: Das ist schon eine Menge!
00:12:43: Ja und Überlagern, das braucht ja auch nicht nur eine geistische Komponentin.
00:12:46: Das braucht aber auch eine systemische Kondensation.
00:12:47: oder ist es körperliche?
00:12:49: Ich meine das Beispiel der Kur, weißt du auch wenn sechs Wochen sind, acht Wochen oder wie auch immer... Es ist in der Unterschiedsbildung.
00:12:56: Im besten Fall gelingt's dann auf so einer Kur.
00:13:00: Eine andere Ebene also vor allen Dingen die körperlich-emotionale Ebene wahrhaftiger wahrzunehmen.
00:13:06: Also den wirklichen Unterschied zu spüren zwischen... Ah!
00:13:08: Das ist Ruhe Entspannung, das ist Gesundheit.
00:13:10: ganz grob gesagt Und was davor war, war es eben nicht.
00:13:15: Es war nur ein Anfangsrichtung zu funktionieren und mich Krampfversuchen zu entspannen und das gut machen zu müssen weil ich ja weiß dass ich Gesundheit brauche und dass mir das mit den zu vielen negativen Nachrichten extrem belastet.
00:13:28: Ich dadurch nicht verbunden habe meine Familie gekommen bin Beziehungsprobleme aufgetaucht sind und ich muss jetzt Pause machen.
00:13:34: Aber diesen wahrhaftigen Unterschied, physisch und emotional wirklich mal zu erleben.
00:13:38: Das braucht Training aber dann kannst du ja selber wieder einschätzen okay?
00:13:41: Dann kann es selber wissen in die Balance wieder kommen nicht hü und hot.
00:13:45: ich muss als rausgehen um gut zu sein mich gesund zu machen darf nicht zurück wo ich gerade war wo es ungesund war und ich brauche wirklich einen physischen Unterschied ein emotionalen Unterschied.
00:13:56: das ist da glaube ich ist es möglich darauf aufbauend eine Brücke zu gestalten.
00:14:01: transfer zum leisten.
00:14:09: Prinzipiell ist ja das, woraus ich mir komme.
00:14:11: Also was wir gerade haben die vier Kars Kriegkrisenkämpfe Klimawandel und Alarm fatig so viele negative Nachrichten Abhängigkeit von anderen Leuten anderen Zuständen Meinzustand ja enorm negativ beeinflussen Das bleibt Und da ist er diese Ambivalenz und dieser Zereisprobe Ich habe es denn für mich dennoch irgendwo in der Zustand zu halten zu generieren, aber auch Selbstvorsamkeit Handlungsfähigkeit ein Stück weit aber auch Kontrolle mit meinen eigenen Alltag und die Zustände darüber in Händen zu halten.
00:14:50: Da muss ich ja wissen und fühlen Wissen als Körperlegens haben.
00:14:55: wo mache ich den Unterschied wann nämlich wirklich bewusst war.
00:14:58: was brauche ich dafür?
00:14:59: Was muss ich aktiv dafür tun um dieses wie jetzt gerade immer noch dieses Urschatmen mir zuzugestehen Und nicht so diesen negativen in der Herze zu rennen, weil erst dann wenn ich ganz Filmationen habe bin ich auch Teil und kann mir eine Meinung bilden.
00:15:13: Aber das ist ja irgendwann diesen Oberlohr, was du ja beschrieben hast noch dieses Alarm fatig.
00:15:20: Was ich teilweise bei mir aber auch so meinem Umfeld wahrnehme es zum einen auch dass die Informationsbeschaffung dann relativ einseitig funktioniert, dass man natürlich dann in seiner Informationsbubble ist vielleicht das eigene Alarmbewusstsein, wo es gerade ist eher noch verstärkt oder zumindest das nochmal bestätigt.
00:15:45: Aber dass meistens nicht in einer Handlung oder einen gesünderen Umgang oder eine klare Meinung gepfelt sondern die Ohnmacht verstärkts.
00:15:56: So dieses kann ja nichts tun.
00:15:58: Das ist sehr viel größer als ich.
00:16:01: Sei es jetzt ne politische Lage sei es jetzt das klimatischen Bedingungen Da geht einfach nur, warum ist mein Schätz so doof?
00:16:14: Das sind ja alles Dinge die im Gefühl außerhalb unseres Einflussbereich liegen.
00:16:23: Wer aber immer noch nach negativen Gründen und Momenten suchen, dass wir das Gefühl, was wir vielleicht haben, einen Grund bewusst überwieder bestätigen wollen.
00:16:36: Mit einer Hypothese in Raum geworfen, wenn ich mich mit diesen negatifen Beschäftigten Fühl ich mich aktiv und lebendig teilhabend?
00:16:50: Ja, das habe ich so eine Pseudalinformation die wir dann haben wollen.
00:16:55: Also wir wollen irgendwie Teilhabe und uns informiert fühlen.
00:17:00: Aber ob es ein gesundes Informationsbewusstsein ist oder nur eine Gefühlsbestätigung Das ist glaube ich ein spannender Punkt.
00:17:13: Was halt ein bisschen Anstrengung Energie im wahrsten Sinne Konitrade Kalorien fürs Lernen anders zu denken.
00:17:21: Trotzdem was da ist, was mich bisher an meinen Innersten wirklich rüttelt und schiebt.
00:17:26: Und mich eigentlich ähnelich auch bestätigt dass die Welt so wie sie ist gerade eine Katastrophe ist.
00:17:31: Ich will heraus aus dieser Katastrofe aber kann nicht raus.
00:17:33: insofern kann ich erstmal quasi das Ziel auf Donald und Co halt schieben?
00:17:41: Wie sind wir verantwortlich?
00:17:44: Was ja auch zum großen Teil stimmt nur eben... Da bin ich erhandlungsunmächtig Aber es fühlt sich an, da ist der Feind.
00:17:53: Da kann ich mir eine Energie hingeben.
00:17:54: Energie folgt der Aufmessigkeit und dann suche ich mich halt für dieses Ziel weiterhin Informationen.
00:18:00: wohl weiß ich sie auch zum ganz großen Teil wahrscheinlich sehr richtig sind.
00:18:07: Also ohne das jetzt gut heißen zu wollen aber macht's das nicht einfacher mit dem Finger auf den anderen zu zeigen?
00:18:15: Der sowieso in unserem Einflussbereich unerreichbar ist, den wir nicht beeinflussen können.
00:18:23: Ich mopfe jetzt so für mich rum, anstatt in meiner Welt das was ich beeinflussen kann, bewusst zu handeln und Verantwortung zu übernehmen, wo das was ... ich machen kann.
00:18:33: Also welche Informationen ziehe ich mir jetzt rein?
00:18:35: Wie gehe ich mit diesen Informationen um?
00:18:38: Also ganz klar, was braucht wirklich meine Aufmerksamkeit?
00:18:43: Und was vielleicht nicht...
00:18:47: Die Frage hast du ja selbst behandelt, oder?
00:18:51: Ja, hypothetisch!
00:18:55: Theoretisch ist uns das, glaube ich, allen klar.
00:18:57: Aber ... Ich glaube, Wissen ist nie das Problem darüber.
00:19:03: Aber danach
00:19:03: ...
00:19:06: Das in die Umsetzung zu bringen?
00:19:09: Ein ganz konkretes Beispiel auch für mal jeden der Zuhört was mir spontan einfällt is.
00:19:15: Welche Themen sind eine Dauerschleife geworden beim Abendessen mit deinen Kindern, mit deiner Frau, mit deinem Mann und einem Freundenerzentrum?
00:19:24: Über was wird sich Konstantin da halten?
00:19:27: Wie geht das los?
00:19:28: Wie wird es, wie endet das.
00:19:29: Ist das impulsiv?
00:19:30: sind das immer dann dieselben Kommentare, Phrasen Zustimmungen Zuneigungen Diskussionsebenen und worüber wird Immer weniger gesprochen?
00:19:43: was kommt dann bei zu kurz?
00:19:45: Und was würde man halt?
00:19:46: wo würde man ein Gespräch Bei samm sein beginnen und durchführen können wenn diese Themen mal nicht gäbe beim Abendessen mit deinem Partnerin?
00:19:57: Und wenn man da merkt, und Frau merkt.
00:20:01: Und ich merke... Wie war's heute?
00:20:08: Schön, ne?
00:20:10: Da kann man ganz... Hier war
00:20:11: Scheiße!
00:20:11: War ein Kacktag!
00:20:13: Kann ich eigentlich Freitag sein?
00:20:16: Kann man machen oder noch über die Kinder sprechen
00:20:19: usw.,
00:20:19: aber das Blatt dann noch übrig.
00:20:20: Ja toll, eine Vier an der Schule super.
00:20:23: Dann geht er nicht seine Hausaufgaben gemacht.
00:20:25: Schon spüler hast du ausgeräumt,
00:20:26: nee?!
00:20:29: Also die Intensität über diese Vier-Kars...
00:20:32: Ja, jetzt sitze ruhig.
00:20:35: Und im Vergleich zu den anderen Themen, die aber auch so die Partnerschaft der Wundenheit zur Welt wie ja immer, das Leben hier und jetzt bedingt, dass sie vielleicht gar nicht mehr so Raum bekommen haben.
00:20:45: Das ist schwerfällt sich damit mit diesen Themen auch darüber zu unterhalten, damit zu beschäftigen wahrhaftig.
00:20:54: Braucht eine Menge Mut!
00:20:55: ...
00:20:58: oder mal einfach ganz pragmatischen Ansatz, okay.
00:21:02: Wenn man das merkt und wahrnimmt so aus, ... ... es hängt ja ganz schön anstrengend.
00:21:05: Es macht mich wie ein Taler nachher.
00:21:06: Da gibt's einen Kopfschmerz, da ist man so ein bisschen... ... ausgelaugt, die Brinde von negativen Fakten auf den Tisch gehauen.
00:21:14: Jeder hat recht.
00:21:16: Jeder sagt das gleiche.
00:21:19: Dann macht man einen Cut.
00:21:20: Okay, jetzt haben wir beendet das Thema.
00:21:21: Man kennt das schon.
00:21:22: Und jetzt mal, wie ist es denn wirklich gerade?
00:21:25: Wie ist es heute gegangen?
00:21:27: Was hatte ich heute irgendwie angestrengt?
00:21:28: ... positiv überrascht.
00:21:31: Wo bist du dankbar, was man heute in der Hauptgedanken?
00:21:35: Et cetera.
00:21:36: Danke für deine Essen!
00:21:37: Danke fürs Kochen bla bla bla... Also ganz einfach auch vielleicht ganz pragmatisch so unterzufahren aufs hier und jetzt.
00:21:48: Und dann einfach so eine Art Spielregel einführen.
00:21:50: Wir können darüber reden wie wir die großen Konflikte krisen Themen und so das negative.
00:21:56: aber jetzt machen wir mal einen ganz kurzen Stopp und zu uns mal ganz explizit zwei, drei andere Themen.
00:22:03: Und die kriegen genau so viel Aufmerksamkeit also im Sinne von Zeit wie das negativ.
00:22:07: und dann mal schauen wie es anfühlt.
00:22:11: Tim, kurze Pause.
00:22:13: Post kommt.
00:22:16: Du überlegst ja noch mal genau was du sagst.
00:22:19: Hallöchen!
00:22:22: Meinst du ist sogar farblich markiert?
00:22:23: Sieht anders aus als die anderen.
00:22:26: Ah dickes Danke.
00:22:27: Schönes Wochenende dir.
00:22:28: Bis... So nach einer kurzen Postpause gehts weiter.
00:22:38: Tim wo waren wir denn schön geblieben?
00:22:41: Das ist die anderen Themen, die uns im Alltag auch.
00:22:44: Aber dafür vielleicht ein bisschen wichtiger sind für den Moment.
00:22:47: Für den Moment auch Raum haben und Zeit haben sollten.
00:22:51: Spiegeln beim Essen, beim Abendessen als Beispiel einführen.
00:22:54: Negatives kann kurz angesprochen werden.
00:22:56: Schluss!
00:22:57: Und dann eben andere Themen besprechen, erforschen miteinander.
00:23:08: Sie frage das man nicht sofort in so einem Funktionsmodus kommt?
00:23:12: Gerade im Familienkontext.
00:23:15: Na wer holt jetzt morgen den kleinen Astro-Kita ab?
00:23:19: Dass man das dann irgendwie in so ein Funktionsgespräche, wo jetzt auch keine echte Tiefe entsteht.
00:23:24: Meintest du es erst mal fein und weniger belastend wahrscheinlich?
00:23:28: Vielleicht?
00:23:35: Ne ja ich will da gar keine Themen vorgeben nur mal einen Unterschied dass mir spontan eingefallen ist.
00:23:41: Ein Unterschied wahrhaftiger aber ein bisschen zu trainieren wie viel Zeit und Energie und Vitalität hektik Dynamik wie immer Bei diesen negativen, sich dauerhaft bestätigten Themen so Raum nehmen im wahrsten Sinne und dauerhaft um wie es mir danach geht.
00:24:01: Und das ist ja quasi diese Dauer in dieser Alarmfertig entsteht und dann wir die Bestellung für diese Alarm-Fertig suchen.
00:24:07: Die Probleme, die wir nicht lösen können in den Unmut, dass dann die anderen Dinge, die bei uns auch tagtäglich beschäftigen, die uns wichtig sein sollten, wichtiger als das was wir nicht wo wir vielleicht eine Meinung haben, aber keine Handlungskompetenz.
00:24:24: Dass sie auch wieder mehr Platz bekommen und da ein bisschen trainieren.
00:24:27: Erstmal wahrnehmen dass es da vielleicht ein bisschen zäh ist und was kann man jetzt noch reden?
00:24:31: oder was wäre mir noch wichtig?
00:24:32: Vielleicht können wir einfach anders die Zeit miteinander verbringen.
00:24:35: Dass das einfach denn da einen Unterschied vielleicht erstmal zu erleben wichtig ist.
00:24:42: Dazu bräuchte es glaube ich auch im Alltag ein anderes Bewusstsein.
00:24:46: Ich glaube wenn man jetzt den ganzen Tag trotzdem noch mit ... mit seinem Negativfilter durch die Welt rennt, dann fällt es... ... da müsste wahrscheinlich extrem schwer am Armbrutz-Tisch.
00:24:56: Dann auf einmal die Positivitätsbrille aufzusetzen und yey!
00:24:59: Überall Blümchen, Schmetterlinge und Sonnenschein.
00:25:04: Weniger die Positivitätesbrille im Sinne von den totalen Kontrast üben sondern eher so wow!
00:25:09: Es gab mir feststellen dass die letzten Wochen Monate uns dauerhaft negativ belasten.
00:25:16: Aufgrund der total nachvollziehbaren Gründen ... hast du das Beispiel angebracht, dass ich jetzt mal Dampf ablassen muss.
00:25:22: Und das nachher wieder?
00:25:23: da ist Dampf vielleicht aber nicht mehr ganz so intensiv weil ich merke okay wenn man drüber spricht ... ... braucht es sich ein bisschen was, ich habe mir's mal ausgesprochen... Ich hab' n bisschen Lassenanz dazu bekommen.
00:25:33: Wohlweise ich kriege da jetzt keine Lösung dafür.
00:25:35: Aber wer erst mal einfach wahrgenommen hat mit des Anscheißes?
00:25:38: Ohne Achtkommen!
00:25:39: Sondern so erstmal wahrgenommen.
00:25:41: Ja
00:25:42: und das heißt ja nicht, dass alles andere super positiv nehmen.
00:25:45: Aber es sind aber auch Themen die dadurch irgendwie beeinflusst werden.
00:25:48: Wir reden ja von Zuständen ganz oft.
00:25:51: Und wenn ich einen dauerhaft chronisch angespannten negativ beeinflussten Zustand habe, hat das einfach Auswirkungen auf meinen Hormon-Systeme, meinem Blutdruck-, Kreislauf-, mein Denkverhalten-, meine Emotionsverhalten... Was sich dann irgendwie aber auch in Teams Beziehung widerspiegelt?
00:26:05: Ich kann das noch nicht rausnehmen!
00:26:07: Ich kann es nicht komplett trennen.
00:26:08: Ich bin trotzdem der Mensch, der vorher quasi mit diesen negativen Informationen beschäftigt hat und geht dann rein.
00:26:14: Kinder alles super, alles cool Das kann man üben, aber es ist anstrengend.
00:26:18: Es braucht natürlich ein bisschen Spanne dazwischen und dann einfach auch die anderen Themen durchatmen und dann schauen wir mal was halt noch so wichtig ist.
00:26:27: Wenn das schwerfällt wenn da immer weniger Worte dafür da sind.
00:26:31: langweilig vielleicht sogar... ...und dann so der Impuls hin ist wieder kommen lassen sie über dieses negative Konstant, die diese blöde Weltkarte sprechen.
00:26:42: mal zu üben, dass dann so Reflexe da sind.
00:26:47: Weil es einfach ein bisschen lebendiger anfühlt, gesünder weil ich mich damit schon mit meinem Hirn permanent beschäftigt habe.
00:26:56: Also ein bisschen von der negativen Ohnmacht in eine kleine Handlungskompetenz reinzukommen?
00:27:01: Absolut!
00:27:04: Und das finde ich glaube auch ganz spannend, dass wir vielleicht suchen bestimmte Dinge die in unserem Alltag für uns relevant sind... ...die in unserem Handlungsbereich sind.
00:27:16: Das heißt jetzt, dass wir engagieren uns in einem Fein oder wir setzen uns mit bestimmten Informationen zueinander um die vielleicht auch unseren Kindern transparent zu machen ohne das jetzt aus einer bestimmten Brille zu betrachten.
00:27:31: Sondern einfach versuchen die große Essenz ein bisschen runterzubrechen die aber trotzdem im Wirkungsbereich liegen also das was lokal da ist.
00:27:41: Wir haben jetzt Klimawandel, mit den kleinen Möhren.
00:27:46: Guck mal eine Baumscheibe vor der Tür.
00:27:48: Was hat denn davon, wenn wir die Baumscheiben hübsch machen?
00:27:53: Unabhängig davon.
00:27:53: Und dann gießt man das!
00:27:54: Als wir ihn übernehmen in unserem Bereich Verantwortung und das ist glaube ich wichtig, dass es vielleicht so ein typischer Kennsatz wird.
00:28:03: Verantwortung heißt ja nicht, dass wir alles irgendwie tragen müssen.
00:28:09: Sondern was bei uns stimmig ist.
00:28:15: Bei dir relativ gut daran erinnern, dass immer wenn wir irgendwo in Berlin unterwegs waren und du als irgendwo einen Schlafsack übrig oder eine Decke oder irgendwas.
00:28:23: Und du hast irgendjemanden in der Ecke liegen sehen, der einfach kein Zuhause hatte oder dem es nicht wirklich gut ging.
00:28:29: Du hast immer was gemacht ohne jedem helfen zu müssen aber aus irgendeinem Herzen hier keule wie geht's dir?
00:28:38: entweder das da nur Unterkunft oder jetzt ein Schlafsaak haben brauchst du etwas zu trinken.
00:28:43: also so Kleinigkeiten Und das kann glaube ich unabhängig von der Größe in unserem Alltag ein Riesen-Hippel werden, um diese Ohnmacht aufgrund der Informationsflut vor negativen Dingen die ja wohl weißlich irgendwie auf uns einprasseln, ein bisschen herzuwerden.
00:29:06: Ja und dieses Beispiel was du beschreibst und dieses Giving dem Moment spontan nicht so nachgedacht ist durchatmen.
00:29:15: es ist veränderten Zustand.
00:29:18: Also Kindness ist ja auch für das Nervensystem und die Biologie das Wohlfühlen des, was entspannender ist.
00:29:30: Das ist jetzt eine gute Tat.
00:29:33: am Tag so ganz profan gesagt im Moment Und das muss nicht immer, dass ich rausgehe und bedürftigen Menschen was gebe permanent sein oder die Tauben fütter jeden Morgen an der selben Stelle.
00:29:44: Sondern eben diese Bedürftigkeit etwas geben zu wollen ist halt auch Aufmerksamkeit, Präsenz aber auch für mich selber im Moment wahrzunehmen.
00:29:50: okay es ist ganz schön viel negativ.
00:29:51: Es hat einfach ein Plus
00:29:54: auf
00:29:55: mein Alltag.
00:29:56: Mein Alltag sind meine Kinder, meine Familie, meinen Arbeitgeber, meine Kollegen, meine Klienten und so weiter.
00:30:06: Was dann trotzdem noch wenn?
00:30:09: ich bin ja relativ da neutral unterwegs und probieren immer alle Perspektiven zu sehen.
00:30:15: Gibt ja trotzdem Menschen im Umfeld, die dann eher so alarmierend sind und dem Ganzen etwas näher sind.
00:30:25: Im Katastrophisieren.
00:30:28: Also mir fällt es dann teilweise auch schwer mich abzugrenzen bzw.
00:30:31: ich komme dann manchmal in eine Rechtfertigungsecke Ja warum liest du das nicht?
00:30:36: Interessiert dich das nicht was in der Welt passiert?
00:30:40: Also es wird dann sofort noch, weil ich jetzt nicht jede Nachricht lese.
00:30:43: Oftmals vom Gegenüber als Gleichgültigkeit interpretiert so und da würde ich ja auch gern die Einladung aussprechen.
00:30:53: Nein das hat nichts mit Gleichgüligkeit zu tun sondern nicht jede Neuigkeit verdient denselben Platz in meinem Kopf.
00:31:05: Und manchmal bin ich dann so flabsig.
00:31:09: Also mir reicht's wenn du dich darüber so aufregst ist dass das recht für zwei
00:31:17: Welche Informationen gebe ich momentan Priorität?
00:31:21: Ja.
00:31:21: Und
00:31:22: die viel Raum kann ich dann um Handlungskompetenz zu bleiben, diese Priorität halt wirklich geben.
00:31:28: oder dass es den Rest meines Lebensalltags enorm kostet Energie, Zustände Freude
00:31:38: etc.?
00:31:40: Ja bei mir ist das halt wirklich wichtig, Gehe jetzt mit meiner Brille, oder ich sage mal Gesundheitsunkel.
00:31:48: Das mir eher wichtiger ist zuerst mein Nervensystem zu regulieren und dann vielleicht zu gucken was draußen los ist.
00:31:58: Hast du ein anderes Wort für ... Ich muss meinen Nervenystem regulieren weil das ist uns klar und wir verstehen auch viele aber kognitiven.
00:32:05: Kannst du es anders beschreiben?
00:32:07: Oder vielleicht ein Beispiel bringen... Was es wirklich bedeutet?
00:32:10: Wenn ich jetzt gehetzt bin und das Gefühl abschleite ich bin total angezündet, weil ich gerade zwei sehr anspruchsvolle Termine hatte.
00:32:19: Dann ist mein Nervensystem sowieso schon vielleicht über PS und dann mache ich meinen Telefon an.
00:32:23: da ist eine Push-Nachricht mit hier scheiße zu Hause ist ein Wasserrohrbruch oder habe mein Portemonnaie verloren also irgendwo was in so einer Pseudokatastrophennachricht wo ich sofort darauf anspreche.
00:32:39: also ich komme von einem Riesenzenario ins nächste ins Nächste und dann lernt der mein Gehirn immer wieder auch Scheisse erhebe nicht jetzt.
00:32:49: Also braucht glaube ich immer mal zwischendurch kurze Pausenzeiten zum regulieren.
00:32:54: Also einfach mal durchatmen, auch mal nicht sofort das Telefon in die Hand greifen wenn jetzt was fertig ist im Sinne von Ich brauche jetzt einen nächsten Reizdusche oder Informationsduschel sondern guck doch erstmal wie es mir selber geht.
00:33:12: also das ist das diese oft zitierte Satz von uns und wird zur oberen Zustand vor Inhalt.
00:33:22: Und dass wir nicht immer die ganze Zeit im Inhalt unterwegs sind, noch erst mal gucken wie geht es in uns?
00:33:27: Sind wir überhaupt in der Lage das was jetzt da Folgen passieren kann könnte oder muss damit umzugehen?
00:33:39: Das ist vielleicht ein Nervensystem ist so ganz groß ob ich nun atme, meine Runde spazieren gehe, ob ich etwas zu trinken brauche oder einfach mal aufs Klo gehen muss weil's da ruhig ist ... oder mit einem Zwitscherbox die Vögel zwitschern.
00:33:57: Privatsphäre?
00:33:59: Ja, und ich meine letztendlich ist ja informiert zu sein keine schlechte... ... schlechte Eigenschaft.
00:34:08: also wir wollen da trotzdem irgendwo alles verstehen in vielen Dingen nachvollziehen vielleicht auch mit der Welt verbunden sein.
00:34:21: Ich habe aber manchmal das Gefühl, je mehr wir uns informieren, desto... Weniger verbunden fühlen wir uns, sondern es sind irgendwelche Informationen die uns von der Welt trennen.
00:34:33: Und das ist glaube ich...
00:34:35: Das Trenn ist ja das was uns dann schmerzt.
00:34:39: Ja, ne?
00:34:41: Verlust Angst Sorge Also es sind alles auch Emotionen Die entteilen unseres Gehörns aktiv werden, die jetzt nicht unbedingt für Rationalität stehen.
00:34:55: Also insofern finde ich's schon schön wenn wir informiert bleiben Aber ohne so ständig einmal alarmiert zu sein.
00:35:07: Also mir hilft es nicht, jeden Tag an der Tankstelle vorbeizufahren und mich drüber aufzurägen.
00:35:13: Geil!
00:35:15: Kurz vor zwölf jetzt gehen die Preise hoch.
00:35:17: Jaa!
00:35:18: Mal sehen was ich heute finde.
00:35:20: Ein bisschen bleibt er trotzdem, damit wir uns so eine hängen.
00:35:24: Ich
00:35:27: sehe sie ja dann schüttend.
00:35:28: Dann ist das eher sarkastisch-humoristische manchmal.
00:35:36: Das ist auch geil.
00:35:37: Guck mal nur zweizwanzig.
00:35:39: Ist doch cool.
00:35:40: Vielleicht noch
00:35:43: zum Abschluss, was bei mir noch hinkleibt dieser Gewöhnungseffekt.
00:35:47: Das ist so eine ... Viel schlecht ist irgendwann am Anfang ganz schön schlecht.
00:35:53: Da ist es nur noch viel schlecht und an vielen schlechten Nachrichten.
00:35:56: das ist dann so ein Status quo.
00:36:01: Also dieses Gewöhnliches-Effekt zu teuren Spritpreisen, gewöhnungsanfeckte an komischen Politik, da gewöhnen uns Anfeckt an Krisenkriegekonflikte
00:36:08: etc.,
00:36:10: ist einfach da, sodass wir es kaum noch haben können ohne diese großen intensiven Probleme zu sein.
00:36:18: Fast schon langweilig!
00:36:20: Ja
00:36:21: aber das ist ja dann genau das was Alain Fatigue auch beschreibt?
00:36:24: Aber das muss ja wieder wahrnehmen und geht auf Kur.
00:36:28: Gehst du im Coaching, gehst zu uns, machst ein Retreat nützt die Zeiten die trotzdem noch da sind für einen kleinen Spaziergang?
00:36:36: Und wenn du merkst ich habe eigentlich keine Zeit dafür mit deinem Kind bisschen was zu malen oder eben ein Buch zu lesen, eine andere Art von Informationen aufzunehmen.
00:36:44: Oder eben für dieses Nicht-Krisengespräch am Abend habe ich keine Zeit dafür?
00:36:50: Das langweilt nicht!
00:36:51: Es
00:36:52: ist eine Hinweis, es ist eine Information.
00:36:55: Hirn ist langweilig aber erst einmal nur eine Information.
00:36:57: das ist der fein Unterschied.
00:36:58: Nicht mir ist lang weilig, ich brauche Reformation sondern meine Gehirnen in alter Gedanken mussten als Gedanken musste möchte mehr Informationen die negativ sind, werden jetzt hint um irgendwas was innerlichst zu bestätigen.
00:37:09: Wenn es mir aber dann so eine innere Zareisprobe etabliert, Schlafraubt.
00:37:15: Unlust und unzufriedenheit, Schlagnation, all das was wir am Anfang beschrieben haben, ist es schon ein Schritt fast zu weit weil dann ist es im System körperlich-homonell.
00:37:26: Also wirklich gesunder der Ebene ist es da auch drin.
00:37:29: Und das ist dann Gewöhnungseffekt.
00:37:31: Da muss man schauen, dass er sensibel sein.
00:37:33: Und die Abstruse ist ja nicht durch einen Messerstich entstanden sondern draußen ist etwas geschehen.
00:37:40: Aber füßig ist es mir nicht widerfahren, aber es fühlt sich an.
00:37:46: Na die seelische Belastung ist das ähnlich?
00:37:48: Ja
00:37:48: und das ist dann wo wir uns von der Welt getrennt fühlen, dass tut weh, aber der aktive Akt, dass es mir ja nicht gut geht, ist er nicht nachvollziehbar.
00:37:57: Das ist so ein Geschehenes!
00:38:00: Und dann fragt man sich wann hat's angefangen?
00:38:02: oder wann habe ich angefangen aufzugeben?
00:38:04: Man hat mich angefangen mit dem hinzugeben und bin nur frustriert genervt geschlitten.
00:38:08: Also wie kann es denn sein, groß gesagt?
00:38:12: Dass Donald Trump und Co.
00:38:13: meine Beziehung beeinflusst.
00:38:20: Und wieder zurück in hier und jetzt, weil's mich auch gerade berührt so... Fuck you!
00:38:26: Nee ich mach jetzt grade was mir gut tut.
00:38:29: Und dazu steh' ich.
00:38:34: Hilfst du das in der Art und Weise nochmal darüber zu sprechen?
00:38:39: Naja jetzt grad.
00:38:39: aber für mich ist da mal so ein kleines Klickmoment so... Das ist für mich grade so.
00:38:43: puff also durchs Gespräch.
00:38:44: Gerade merke ich so jaa, dass is für mich eine Wahrheit mit der ich sehr gut umgehen kann und sagen ey leck nicht.
00:38:50: Also jetzt ist es Schluss.
00:38:51: Du gehst nicht mehr, kommst nicht abends an meinem Tisch.
00:38:58: So eine Haltung.
00:38:59: Das merkt man ja gerade so.
00:39:03: Und gleich ein bisschen traurig war das ganz schön oft geschehenes.
00:39:10: Ja muss ich aber dann nicht selber bestrafen dass wir da vielleicht ein bisschen mehr in der einen Ecke unterwegs waren?
00:39:24: Also ich mag da gerade noch ein bisschen bleiben, also jetzt mit dem Ereignis Coaching.
00:39:27: Ich komme ein bisschen bleibend, weil ich merke schon so... Da ist schon was wahres dran.
00:39:30: das Anderes, was mich auch teilweise stark belastet und innerlich aufwühlt so viel Raum bekommen hat dass es mich auch weggenommen zu bestimmten Dingen die mir wichtig sind.
00:39:43: Also Hände hier gucken, da ist das Kind und es ist wichtig, weil unser Zukunft beeinflusst lieber Maxim.
00:39:51: Aber Maxim malt ja gerade.
00:39:53: Und somit ist dieses Dieses Vorfall Donald Trump und Co.
00:39:57: am Tisch, nicht gut.
00:40:04: Also von einem...
00:40:05: Widerspricht ja mein eigenem Mehrtanspruch ich will mehr Präsenz sein für mich und für Sie.
00:40:13: Das ist schon spannend.
00:40:16: Ich habe so für mich also gehört bei mir, wenn ich so kritisches Ignorieren auf und wo fängt bewusstes Informieren an?
00:40:32: zu gucken auch, wo hole ich mir jetzt meine Informationen und wann habe ich auch genug an Infos?
00:40:40: Also ich merke dass das bei manchen Dingen relativ schnell überdrüssig bin.
00:40:44: So ja, das interessiert mich jetzt gar nicht mehr weil das ist halt dann immer nur noch mal so eine schleife tiefer und noch ne schleife Tiefe und manche Dinge verstehe ich ehrlicherweise auch einfach nicht.
00:40:57: also nicht kognitiv sondern auch so.
00:41:01: Ich versteh es nicht wo manche einfach falsch abbiegen.
00:41:05: Das Nachvollziehen ist so ein bisschen schwierig.
00:41:10: Manchmal kann ich mich darauf einlassen, manchmal nicht so eine andere Perspektive einzunehmen und manchmal muss ich es einfach weg lassen.
00:41:19: Und das immer wieder jeden Tag neu zu wissen okay wie viel Information ... ... kann ich denn überhaupt verarbeiten?
00:41:27: Wille ich den verarbeiten?
00:41:28: und was trägt wirklich dazu bei dass ich vielleicht neue Informationen bekomme... ... mich voll laufen zu lassen.
00:41:41: Ja?
00:41:41: Wie
00:41:41: geschenkt!
00:41:44: Ja... ... so Informations-Binschen.
00:41:48: Boah, ich glaube das machen eine ganze Menge ohne sie zu wissen.
00:41:53: Ja aber das ist... Dafür
00:41:55: ist trotz enger Zeit Pläne immer noch Zeit.
00:41:59: Ja.
00:42:00: Na wenn nicht dann kommen wir mit hier.
00:42:02: setz dich mal fünf Minuten hin zum Meditieren, nee da ist keine Zeit für.
00:42:06: Und wenn man dann mal in die Bildschirmzeit vom Telefon reinguckt wie viele irgendwie in den anderen suboptimalen Apps unterwegs sind.
00:42:15: Da kriegt man doch bestimmt fünf Minuten abgeklappt.
00:42:21: Gut, dann haben wir jetzt ein klares Statement was man machen muss zum Ende.
00:42:26: Aber auch das ist aber ganz... aber why not pragmatisch sich mal vierzehn Tage Zeit nehmen und haben uns wieder Zeit nehmen vom Bett gehen, Pilzschirms halt tracken tagsüber.
00:42:36: Was davon ist sinnvoll, was davon ist weniger in dem Kontext weniger gesund?
00:42:43: zu den negative Nachrichten Und dann ehrlich sein ... eine ehrliche Bestandsaufnahme.
00:42:49: Und was hat das nicht mehr gemacht?
00:42:50: Was hat die Zeit mir gebracht, was hat sie weggenommen?
00:42:55: Punkt!
00:42:57: Ja und ich glaube zu merken... wie viel Information ist notwendig ohne alarmiert zu sein oder ständig alarmiert to sein.
00:43:06: Welche Informationen verdienen den Platz in meinem Kopf und im Alltag?
00:43:13: Und ob er sich damit nicht auseinandersetzen will gebe ich jetzt mal ein eigenes Ding rein dass es nicht gleich eine Gleichgültigkeit ist ... den Themen gegenüber.
00:43:22: Die haben trotzdem ihre Wichtigkeit.
00:43:28: Spannend!
00:43:29: Tim, ein Wort noch?
00:43:31: Hast du noch eins für mich?
00:43:33: Wie geht es dir jetzt?
00:43:37: Ach doch im Coaching erkenntnisreich gerade.
00:43:42: Dieses A-H hatte ich ja gerade kurz erklärt.
00:43:46: So ist das so wie wir.
00:43:47: Ja die Augen werden ein bisschen größer dadurch.
00:43:50: Und der Jürgen hat's ja wirklich...
00:43:54: Gut dann ist es sensibel.
00:43:58: Nachvollziehbar.
00:44:01: Die die mich kennen, die denken jetzt.
00:44:03: Das hat er noch nie gesagt das Wort.
00:44:07: Kommt gleich nach dem Puls.
00:44:09: Genau.
00:44:11: Achtung Spoiler!
00:44:13: Ja, das stimmt.
00:44:15: Na dann so eher da draußen.
00:44:20: Ich hoffe es war nicht zu viel Information, die euch belasten.
00:44:24: Hab ein bisschen was Gutes mitgenommen und betreibt ein kleines bisschen Informationshygiene.
00:44:32: Das wird uns sehr freuen.
00:44:33: Denn dann können wir alle gemeinsam wieder ein bisschen gelassener mit uns, mit der Umwelt und unseren Mitmenschen und den Menschen die wir lieben umgehen.
00:44:45: Stimmt!
00:44:45: Danke für eure Zeit fürs Lauschen dieser Informationen.
00:44:49: Und im besten Fall lämst ihr eine, zwei oder drei Ideen mit.
00:44:54: Ja... nicht vergessen inner peace.
00:44:59: Und bis zum nächsten Mal.
00:45:00: Dann wird es bestimmt ein bisschen leichter und freutvoller.
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